Staatstheater Mainz

Thomas Dorsch | Staatstheater Mainz

Thomas Dorsch

Gastdirigent

Thomas Dorsch studierte Germanistik sowie Komposition bei Reinhard Febel und Dirigieren bei Lutz Köhler, Karl-Heinz Bloemecke und Heinz Hennig in Hannover und Detmold. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse u. a. bei Jorma Panula, Neeme Järvi, Esa-Pekka Salonen und Peter Eötvös.
1994 erhielt er ein Förderstipendium des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, er war Stipendiat des Forums Junger Deutscher Komponisten und der Stiftung der FAZ (2000). Außerdem nahm er an internationalen Wettbewerben teil, u. a. 1998 in Cadaqués (Spanien), beim Internationalen Sibelius-Dirigier-Wettbewerb in Helsinki (2000) sowie beim Pärnu-David-Oistrach-Dirigier-Wettbewerb in Estland (2000).
Neben der Tätigkeit als praktisch ausübender Musiker entstanden in den letzten Jahren Kompositionen unterschiedlichster Gattungen sowie Arrangements u. a. für die Kammerkonzerte der Oper Hannover, das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen, das Kammermusikpodium und das Staatstheater Braunschweig. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich des Musiktheaters, insbesondere des Musicals und des Kindertheaters. Verschiedene CD-Produktionen mit eigenen Stücken und Arrangements dokumentieren diese Arbeit.
Lehraufträge in den Fächern Tonsatz, Arrangement, Gehörbildung, Generalbass und Partiturspiel führten ihn u. a. an die Musikhochschule Hannover und die Universität Hildesheim.
Nach Engagements in Hildesheim und Wuppertal ist Thomas Dorsch seit August 2005 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz, wo er u. a. die Opernproduktionen „Hänsel und Gretel“, „Die Zauberflöte“, „Lucia di Lammermoor“, „Die schöne Helena“, „Werther“, die Uraufführung „Kein Ort Nirgends“, Programm XX von ballettmainz sowie zahlreiche Konzerte leitete. In der Saison 2008/2009 dirigierte er die Opernpremieren „Manon“ und „Le nozze di Figaro“ sowie das 5. Sinfoniekonzert mit Werken von Haydn, Gervasoni/Monteverdi und Brahms/Schönberg. Ab August 2009 übernimmt er die Funktion des Musikalischen Oberleiters am Staatstheater Oldenburg und wird in dieser Spielzeit als Gast am Staatstheater Mainz die musikalische Leitung von „Blaubart“ und des 6. Sinfoniekonzerts – der konzertanten Aufführung von „Romeo und Julia“ – übernehmen.