Stéphen Delattre
Stéphen Delattre wurde 1982 in Frankreich geboren. Er begann sein Tanzstudium 1993 an der École Nationale Supérieure de Danse in Marseille unter der Leitung von Roland Petit und beendete es 1999 dort.
Sein erstes Engagement im Jahr 2000 führte ihn zu Rosella Hightowers' Jeune Ballet International de Cannes. Es folgten Engagements am Staatstheater Saarbrücken (2002), am Staatstheater Braunschweig (2004) und an der Staatsoper Hannover (2006). Seit 2007 tanzt er als Solist am Stadttheater Augsburg. Er tanzte in Werken von George Balanchine, Mauro Bigonzetti, Davide Bombana, Nacho Duato, Mikhail Fokine, Itzik Galili, Marco Goecke, Thierry Malandain, Martino Müller, Kevin O´Day, Roland Petit, Angelin Preljocaj, Christian Spuck und Renato Zanella. Delattre übernahm Hauptrollen beispielsweise in "Traumgekrönt", „Alice im Wunderland", „Romeo und Julia“ (als Mercutio), „Der Nussknacker“ (Fritz und Chinese) und „Sommernachtstraum" (Lysander). Er choreographierte bereits mehrere Stücke in Frankreich (Cannes), Deutschland (Augsburg, Braunschweig, Gießen, Hannover, Saarbrücken) und Japan (Nagoya) - letzteres für den "International Choreographers Contest" in Hannover. In den letzten vier Jahren choreografierte er ferner für die Noverre-Gesellschaft in Stuttgart.
