DER RÄUBER HOTZENPLOTZ
Otfried Preußler
ab 5 Jahre
Inszenierung Marcus Mislin
Bühne Elisabeth Pedross
Großmutter ist die Beste. Bei ihr gibt es Pflaumenkuchen mit Schlagsahne und dazu Kaffee – frisch gemahlen aus einer Kaffeemühle, die sogar ein Lied spielt, wenn man ihre Kurbel dreht. Kein Wunder also, dass der Räuber Hotzenplotz neidisch ist und der Großmutter mit viel Gepolter und „Hände hoch!“ die Kaffeemühle klaut. Hotzenplotz mit seinen sieben Messern und der Pfefferpistole ist der gefürchtetste Räuber weit und breit, und selbst Wachtmeister Dimpfelmoser hat entsetzliche Angst vor ihm – und der ist immerhin bei der Polizei! Kasperl und Seppel dagegen sind mutig genug und gehen mit viel List und Phantasie auf Räuberjagd. Doch Hotzenplotz kommt ihnen auf die Schliche, und bald muss Seppel die Hausarbeit in seiner Höhle erledigen und Kasperl dem großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann auf dessen Schloss dienen. Gar nicht so einfach, dieser verzwickten Lage zu entkommen …
Mit diesem Kinderbuchklassiker hat Otfried Preußler ein liebenswertes Ensemble gewitzter wie tollpatschig-kauziger Helden geschaffen, deren Geschichte für eine Umsetzung auf der Bühne geradezu prädestiniert erscheint, da sämtliche Figuren dem klassischen Personal des Kasperletheaters entspringen.
Marcus Mislin ist Schauspieler und Regisseur am Staatstheater Mainz. Nach seiner „Pinocchio“-Inszenierung am Deutschen Theater Berlin brachte er in Mainz in der Spielzeit 2006 / 2007 mit großem Erfolg „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf die Bühne. In der Serie seiner Familienstücke zur Weihnachtszeit folgten seither „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“, „Die Kleine Hexe“ sowie „Peter Pan“, für die er auch die Textfassungen erstellte.
Premiere am 18. November 2010, Großes Haus
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