In Kooperation mit dem AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Musikmaschine

Deck 3 wird laut! In der Konzertreihe KASSETTENDECK - E trifft U spielen einmal im Monat studentische Bands aus Mainz und der Region auf. Im Schatten des Doms darf getanzt, gesungen und mit dem Kopf genickt werden - und zum audioaktiven Vorglühen steht vor jedem Konzert eine Oper oder ein Sinfoniekonzert auf dem Spielplan. Ernste trifft unterhaltende Musik und beide feiern Hand in Hand.

EINE MELANGE AUS SOUL, HIPHOP, ELECTRONICA, JAZZ UND POP

JATA (Jacob and the Appleblossom) und Knowsum


Wagner Love Sänger Jacob Vetter entert mit dem Projekt Jacob and the Appleblossom Deck 3. Eine Melange aus Soul, HipHop und Jazz kombiniert mit analogen Synthesizern und Studioraritäten der letzten sechzig Jahre versetzt die Planken in Schwingungen. Den Abend auf Kurs bringt der Beatproduzent Knowsum mit souligem TripHop. Der  Mainzer bewies schon bei diversen Veröffentlichungen sein herausragendes Gefühl für Soul und krachende Beats und erobert derzeit die Bühnen der Nation als Hälfte des Duos Luk&Fil. Zum audioaktiven Vorglühen steht vorher das Ballettprogramm Lee / Touzeau / Naharin auf dem Spielplan.

 

5. April 2014, Einlass: 21.30 Uhr, Beginn: 22 Uhr, Deck 3

Eintritt: Abendkasse: 7 Euro / Vorverkauf: 6 Euro

E trifft U: LEE / TOUZEAU / NAHARIN, 19.30 Uhr, Kleines Haus

 

BEKANNTESTE MAINZER BALKAN-BAND

Absinto Orkestra und Sonia Rutstein

 

Der Balkan-Beat-Express rattert ungebremst über Deutschlands Bühnenbretter, und das Absinto Orkestra ist seit mehr als 10 Jahren eine der Lokomotiven. Inspiriert von den mitreißenden Rhythmen osteuropäischer Hochzeitskapellen erzählen fünf Musiker ihre ganz eigene Geschichte: Von der Liebe des Geigers zur Klassik, von der Django Reinhardt-Passion des Gitarristen, von der russischen Heimat des Mannes am Kontrabass, von den südafrikanischen Straßenmusiker-Jahren des Trommlers und von den bessarabischen Wurzeln des singenden Mandolinenspielers.

Die Live-Performance der Absintos ist nicht nur eine unwiderstehliche Aufforderung zum Mitsingen, Tanzen und Klatschen – hier werden Hymnen auf das Leben zelebriert, die alles einbeziehen, was diese kurze Spanne ausmacht: Liebe und Vergänglichkeit, Witz und Sehnsucht, Melancholie und Rausch.

 

Sonia Rutstein ist eine entfernte Cousine von Bob Dylan und, was 1000 mal wichtiger ist, sie ist eine engagierte Kämpferin für Menschenrechte, gleiche Rechte für Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuelle, Kinder und Völker-Verständigung weltweit und gegen Fracking. Ihr Song THE BANKER wurde als Hymne der OCCUPY WALL STREET Bewegung diskutiert.

 

15. März 2014, Einlass: 21.30 Uhr, Beginn: 22 Uhr, Deck 3

Eintritt: Abendkasse: 7 Euro / Vorverkauf: 6 Euro

E trifft U: Cinderella, 19.30 Uhr, Kleines Haus

 

EINZIGARTIGER FOLKPOP MIT DEUTSCHEN TEXTEN

Katjas Bazar und Schwarz&Silber verzaubern auf Deck 3.

 

Am Valentinstag sorgt die „Voice Of Germany“ - Teilnehmerin Katja Aujesky mit ihrer Band „Katjas Bazar“ für musikalische Schmetterlinge im Bauch der „Kassettendeck“-Besucher. Der Auftritt der Folkpop-Band bei der Konzertreihe im Mainzer Staatstheater ist der zweite Termin eines Doppelkonzerts anlässlich des Beginns der Zusammenarbeit zwischen Aujesky und er Künstleragentur „Musikmaschine“. Quasi eine Traumhochzeit der kreativen Art. Für einen passenden melodiösen Einstieg in den Abend auf Deck3 werden die Liedermacher „Schwarz & Silber“ sorgen.

Bei den "blind auditions" von "Voice Of Germany 2013" hat Katja Aujesky die Jury schon beim Singen des ersten Tons von sich überzeugt. Kaum war die erste Note von Katjas Lippen gekommen, wählte Popstar Nena sie in ihr Team, die weiteren Juroren folgten auf dem Fuß. Von den Medien wurde die 

Wiesbadenerin rasch als Geheimfavoritin gehandelt. Aus dem finalen Triumph in der Fernsehshow wurde zwar nichts, doch die große Aufmerksamkeit konnte Aujesky nutzen, um ihre eigene Band ins Gespräch zu bringen: Katjas Bazar. Die Gruppe hat sich einzigartigem Folkpop mit deutschen Texten verschrieben. Auf ihrem Album gibt die Band eine Antwort. Aber wie war nochmal die Frage? „Was bin ich?“, fragt das Album. „Du bist Musik“, lautet die ehrliche Antwort von Katja, Cem und allen anderen, die an seinem Entstehen beteiligt waren.

„Schwarz & Silber“ finden, dass ein Song aus „Strophe. Refrain. Strophe. Refrain“ bestehen kann, aber ganz und gar nicht muss. „Manchmal darf Musik einen Umweg machen. Und manchmal braucht sie vielleicht auch länger als zweieinhalb Minuten, um ans Ziel zu kommen. “Wenn aus einer Stimmung heraus eine einzelne Melodie entstehe, sei ohnehin schwer zu sagen, wo die Reise hingeht und welche Art Song daraus einmal werden wird. Sicher ist: Die Melodie bildet den Mittelpunkt. 

 

14. Februar 2014, Einlass: 21.30 Uhr, Beginn: 22 Uhr, Deck 3

Eintritt: Abendkasse: 7 Euro / Vorverkauf: 6 Euro

E trifft U: 6. Sinfoniekonzert, 20 Uhr, Großes Haus

 

FEINSTE LIEDERMACHERKUNST 
„Acht Zu Eins“ und „Billy Rückwärts“ bespielen das Kassettendeck 


Beim ersten „Kassettendeck“-Termin im neuen Jahr besinnen sich die Veranstalter auf die Anfänge der Konzertreihe. Es werden Lieder gemacht. Wie in den vergangenen Monaten etwa „Aaden“ und „Bender & Schillinger“ aus Mainz oder Wolfgang Müller aus Hamburg konzentrieren sich am 24. Januar 2014 auch die Hip-Hop-Barden „Acht Zu Eins“ aus Mainz und das Kölner Trio „Billy Rückwärts“ auf die leisen Töne. Gemischt mit intelligenten, sehnsuchtsvollen und lustigen Texten auf Deutsch wird daraus feinste Liedermacherkunst. 

„Acht Zu Eins“ sind eine der spannendsten Entdeckungen der Mainzer Musikszene. Als Halbfinalisten des Musikmaschine-Wettbewerbs „Auswärtsspiel“ haben sie bewiesen, dass sie die hohe Kunst der Tiefgründigkeit beherrschen. Dabei verlieren sie nie den Spaß am Musizieren und die Unterhaltung des (und mit dem) Publikum(s) aus den Augen. Sie selbst beschreiben es so: „Anfang Juni, da wir gerade frisch aus Hawaii zurück sind, wo wir beim Finale von Germanys next Topmodel mitgemacht haben, leider nicht gewinnen konnten, aber nen riesen Spaß und ne supi Zeit mit vielen tollen Erfahrungen hatten…… puuuuh, machen wir wieder Musik!!!“ 

Das Trio „Billy Rückwärts“ kommt aus Köln und ist gerade als die Band eines der bekanntesten Vorreiters der deutschen Liedermacher-Szene auf Tour: Götz Widmann. Die drei singen von banalen, doch feinsinnig und witzig verarbeiteten Alltagsthemen. Von bizarren und absurden Phantasiewelten. Von tiefgründigen Reflexionen über das Menschsein. Das Trio macht Dampf, besticht aber auch durch Feinheit, Musikalität und den Mut zu leisen Tönen. Ihr musikalischer Mantel reicht von ruhigen Balladen über jazzige Experimentalmusik bis hin zu mitreißendem Akustik-Punk, liebevoll arrangiert mit Bass, Gitarre, Geige, mehrstimmigem Gesang und gelegentlichem Klavier. Auf der Bühne bleiben die drei dabei so charmant und publikumsnah, dass es ein wahres Vergnügen ist ihnen zuzuschauen und die Ohren zu spitzen.

 

24. Januar 2014, Einlass: 21.30 Uhr, Beginn: 22 Uhr, Deck 3

Eintritt: Abendkasse: 7 Euro / Vorverkauf: 6 Euro

E trifft U: 5. Sinfoniekonzert, 20 Uhr, Großes Haus

 

Kleiner Vorgeschmack:

Video von „Acht Zu Eins“

Video von „Billy Rückwärts“

 

SICHTEXOT - ALBUM-RELEASE-PARTY (HIPHOP)

Luk&Fil „Brot ist essbares Holz"

 

Sichtexot (Label-Info): „Es geht um Drums, es geht um Samples, es geht um Swing – und das fern ab von jedem Zwang seine Musik in irgendeiner Art und Weise steril zu glätten. Die Jünger des Sichtexoteismus sind Verfechter von Organik! Reflektierende Lyrics und wesenlose Battleraps auf Beats. Nicht mehr und nicht weniger.“ 

Luk&Fil (Künstler-Info): Luk & Fil – das sind ‘Loki’ und ‘Knowsum’ aus Mainz. Bei den beiden Sichtexoten ist ein aufmerksames Ohr gefordert – in skizzenhafter Darstellung wird abstrahiert und metaphorisiert, bis zwischen entromantisiertem Idealismus und politischer Dystopie auch der letzte ‘Wack-MC’ mit Haut und Haaren gegessen wurde.

 

mit Tufu und den DJs Anthony Drawn und Kevoe West

 

20. Dezember 2013, Einlass: 21.30 Uhr, Beginn: 22 Uhr, Deck 3

Eintritt: Abendkasse: 7 Euro / Vorverkauf: 6 Euro

E trifft U: 4. Sinfoniekonzert, 20 Uhr, Großes Haus

 

Hier findet ihr Hörproben und Näheres über das Label Sichtexot.

 

aktuelles Video von Luk&Fil

 

 

DIE VOLLENDER UND ÜBERWINDER DES PUNK

 

Ein Hauch von Ewigkeit und die Vorstellung unbegrenzter Möglichkeiten, Endlosigkeit, Sonnenschein und verschwenderischen Ausgaben. Schmutzig und schön, hässlich und doch so rein. Die grundlegende Energie des Punk gepaart mit dem leichten Hauch von Ambient. BIG SKIES bekennen sich selbst als Psychodelic Britpop Band, die all das zuvor genannte vereint. Tobias Heiland, a.k.a. GHOST OF A CHANCE hat früher in Hardcorebands gespielt und  mag auch auf Tattoos  und Flanellhemd nicht verzichten. Völlig egal. Seine vom amerikanischen Folk, Indie und Blues durchtränkten Songs klingen unglaublich reif und authentisch, kommen hörbar von Herzen und haben genug Substanz um auf jegliche unnötige Effekthascherei verzichten zu können.Zum audioaktiven Vorglühen steht vorher das. 3. Sinfoniekonzert auf dem Spielplan.

 

22. November 2013, Einlass: 21.30 Uhr, Beginn: 22 Uhr, Deck 3

Eintritt: Abendkasse: 7 Euro / Vorverkauf: 6 Euro

E trifft U: 3. Sinfoniekonzert, 20 Uhr, Großes Haus

 

STIMMENWUNDER AUF DECK 3

 

Eine Stimme wie Tom Waits, einfach unglaublich. Wenn der 21 Jahre alte Henning May zum Gesang anhebt, sind nicht nur Teenie-Mädchen hin und weg. Der Kopf des Kölner Trios AnnenMayKantereit vereint den rauchigen Sound des Altmeisters mit dem Soul eines John Lee Hooker und klingt sowieso, als hätte er mit drei Pullen Whiskey gegurgelt. Zusammen mit Christopher Annen und Severin Kantereit wird der Sänger zu AnnenMayKantereit, ein unvergessliches Trio.

Die drei treten gemeinsam mit Gruenschnabel aus Bad Salzungen auf. Letztere fanden ihren Weg in die Liedermachingszene auf der Offenen Bühne des Erfurter Liedermacherfestivals 2012. Dort überzeugten sie mit ihren Songs und wurden eingeladen mit bekannten Liedermachern, wie Cynthia Nickschas (Cynthia & Friends), Prinz Chaos II. und Götz Widmann Festivalbühnen zu bespielen, wie die des Paradiesvogelfestes und des Burg-Herzberg-Festivals. Mit ihren durchweg von Frontman Olli komponierten Songs bringen sie ihre Zuhörer zum Tanzen und hinterlassen hartnäckige Ohrwürmer. In seinen Texten besingt Olli auf sarkastischhumorvolle und ehrliche Weise die oft stur eingefahrenen Ansichts- und Verhaltensweisen der modernen Gesellschaft, bedient aber auch gefühlsbetont Themen und Erfahrungen aus seinem Leben und dem nahestehender Personen.

 

Ein Video von AnnenMayKantereit findet ihr HIER!

Die Kritik aus der Allgemeinen Zeitung gibt es HIER! zu lesen.

 

11. Oktober 2013, Einlass: 21.30 Uhr, Beginn: 22 Uhr, Deck 3

Eintritt: Abendkasse: 7 Euro / Vorverkauf: 6,50 Euro

E trifft U: 2. Sinfoniekonzert, 20 Uhr, Großes Haus

 

HEAVY METAL IM STAATSTHEATER

Kassettendeck Spezial mit Frank Schäfer

 

Im September 2013 platzt Deck 3 aus allen Nähten. Frank Schäfer liest im Rahmen einer Kassettendeck Spezial-Ausgabe aus seiner Jimi-Hendrix-Biographie und tanzt im Anschluss zur Jimi-Hendrix-Tribute-Band Purple X. Im September kehrt der umtriebige Journalist, der unter anderem für Titanic, taz, Tagesspiegel und Rolling Stone schreibt, auf Deck 3 zurück. Die zweite Kassettendeck Spezial-Ausgabe verschreibt sich mit Haut und Haaren dem Heavy Metal. Schäfer liest aus seinem Buch Metal Störies - der heißeste Scheiß auf Gottes großer Festplatte und der Name ist Programm. Heavy Metal gilt vielen, gerade den vermeintlichen Pop-Kennern, als nicht satisfaktionsfähig. Zu brachial der Sound, zu simpel die Texte, zu albern die Inszenierung der meist langhaarigen Musiker – so lautet oft das Urteil, das Dr. Frank Schäfer charmant und amüsant zu widerlegen weiß. Er erzählt vom Aufwachsen in der westdeutschen Provinz, vom ersten Golf mit übersteuerter Musikanlage, wilden Festival- Erfahrungen, Luftgitarrengeschwadern – und der Rolle, die Death Metal bei der Bewältigung von Liebeskummer spielen kann. Wer das hört, dem wächst Heavy Metal nicht nur zwangsläufig ans Herz. Man versteht auch, worum es dieser Musik und ihren Fans geht – und wieso pure fucking Armageddon manchmal einfach tausendmal interessanter ist als die nächste Hype-Sau, die durchs Pop-Dorf gejagt wird.

Auf die Theorie folgt dann laute Praxis. Gleich drei Metal-Bands werden Deck 3 erbeben lassen. Awake The Mutes spielen kurzweiligen, highlightarmen und rhythmuslastigen Metalcore mit viel Freude - live eine Augenweide. Eine ganz eigene Interpretation des Metalcore-Stils habe All Its Grace in ihrer inzwischen acht Jahre währenden Geschichte entwickelt. Ihre Musik bewegt sich zwischen modernem Thrash und Melodic Deathmetal, wobei originelle und eingängige Melodien nie an Bedeutung verlieren. Die Hängerbänd schließlich bringt das Beste aus Rock'n'Roll, Punk und Metal zusammen. Völlig unbeirrt vom Mainstream holzen die fünf Prügelbarden ihre feucht-fröhlichen Partykracher unters Volk und hinterlassen schon seit 1989 ihr Publikum mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht, sei es auf dem Wacken-Festival oder im Stadion, wenn ihre 05er Hymne Mein Herz gehört Mainz 05 aus Lautsprechern und Fankehlen dröhnt. 

Lesung, Triple-Konzert und die schönste Aussicht der Stadt - Deck 3 bleibt laut und voll.

 

28. September 2013, Beginn: 20 Uhr, Deck 3, Eintritt: 5,- €