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nach dem Roman von Nicolas Mathieu (2022)
Hélène ist fast vierzig, hat Karriere gemacht, geheiratet, zwei Töchter bekommen und lebt in einer Architektenvilla in der Nähe von Nancy. Sie hat sich den Traum ihrer Jugend erfüllt: das Milieu wechseln und erfolgreich sein. Christophe hingegen hat die Stadt ihrer Herkunft im Osten Frankreichs nie verlassen. Er verkauft Hundefutter und führt ein unentschlossenes kleines Leben – bis er Hélène wiedertrifft …
Connemara ist eine Geschichte über das Unbehagen der Klassenaufsteiger*innen und die moderne Arbeitswelt – und über die Sehnsucht, noch einmal von vorne zu beginnen. Mit Hélène zeichnet der Erfolgsautor Mathieu das Portrait einer Madame Bovary unserer Tage, einer Frau, die sich aus ihrem beruflichen wie privaten Alltag befreien will. Der Titel spielt auf das Chanson „Les lacs du Connemara“ von Michel Sardou an, das mittlerweile teils von der Neuen Rechten in Beschlag genommen wird, aber auch immer noch als Sehnsuchtslied der arbeitenden Klasse nach alternativen Lebensentwürfen gilt.
Milena Mönch, die zuletzt mit Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull ihr Talent für feinfühlige Romanadaptionen gezeigt hat, inszeniert den Stoff als Uraufführung in Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg.
nach dem Roman von Nicolas Mathieu (2022)
Deutsch von Lena Müller und André Hansen / Fassung von Milena Mönch
Vorstellungsdauer ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Die Spielstätte öffnet 30 Minuten vor der Vorstellung.
Es gibt eine kleine U17-Minibar mit Getränken.
Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg
Fotos und Trailer: Andreas Etter
Inszenierung: Milena Mönch
Ausstattung, Video, Dramaturgische Mitarbeit: Sophie Rieser
Sound Design und musikalische Arrangements: Alex Röser Vatiché
Licht: Matthias Zangerle, Tobias Wohlfarth
Dramaturgie: Boris C. Motzki
Hélène Poirot: Brigitte Urhausen
Christophe Marchâl: Daniel Mutlu
Bürgermeister Müller, Mireille Poirot, Gérard Marchâl: Ulrich Cyran
Lison, Charlotte, Charlie, Jenn: Carlotta Hein
Philippe, Jean Poirot, Marco, Marchâl, Erwan, Arzt: Vincent Doddema
von Arthur Miller (1949)
von Alan Lucien Øyen
nach Thomas Mann (1954)
von Anna Gschnitzer (2024) nach Sophokles (442 v.Chr.)