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Maren Elisabeth Bjørseth
Regie

Maren E. Bjørseth (1984, Norwegen) studierte Regie an der Theaterschool Amsterdam und präsentierte 2012 mit ihrer Abschlussarbeit Nora oder Ein Puppenheim ihren eigenen Stil: eine radikale, spielerische und formbewusste Neuinterpretation von Ibsens Klassiker. Unmittelbar danach inszenierte sie Glaube Liebe Hoffnung (Ödon von Horváth) und Ibsens Die Wildente bei Frascati Producties. Sie wählt Theaterstücke über kleine Leute in einer absurden und verwirrenden Welt. Sie verwendet einen absurden Schauspielstil und eine abstrakte Form, die nur wenige Zentimeter vom Realismus entfernt sind. Bjørseth ist sowohl in ihrem Heimatland als auch in den Niederlanden als Regisseurin tätig, da sie die größtmögliche Freiheit hat, „die Vorteile beider Theaterkulturen optimal zu nutzen“.

In Norwegen inszenierte sie z.B. Reigen (Arthur Schnitzler), Ein Volksfeind (Henrik Ibsen) und Shakespeares Romeo und Julia, die ihr eine Nominierung für die Heddaprisen als beste Regisseurin einbrachten. Im Oktober 2016 fand in Trondheim die Premiere von Agota Kristofs The Notebook statt. Ihre Regie von Hugo Claus´ A bride in the morning bei TA-2 - Toneelgroep Amsterdams Plattform für die Entwicklung junger Regietalente - wurde 2015 für das National Dutch Theatre Festival ausgewählt.

Zur Zeit ist Bjørseth eine der ständigen Direktoren von Toneelschuur Producties und produziert dort vier Performances, zwei davon in Zusammenarbeit mit TA-2 / Toneelgroep Amsterdam. Die erste in der Serie - Emilia Galotti - wurde im Januar 2017 aufgeführt. Die zweite - A delicate balance - im März 2019.

In der Spielzeit 2019/20 kann man in Mainz ihre Inszenierung Drei Schwestern sehen.

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