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Markus Müller
Intendanz

Markus Müller wurde 1973 in Kempten im Allgäu geboren. Er wuchs in Altusried auf, spielte von Jugend an Theater und inszenierte bereits vor dem Abitur. Studium und erste professionelle Theaterengagements führten ihn nach Bamberg, Erlangen und Mannheim.

Ab 1997 war er in der Intendanz am Nationaltheater in Mannheim tätig, von 2001 bis 2005 als stellvertretender Generalintendant. Darüber hinaus arbeitete er als künstlerischer Leiter von Festivals und Theaterprojekten.

Zur Spielzeit 2006/2007 wechselte er als Generalintendant an das Oldenburgische Staatstheater, das er bis Juli 2014 leitete. Hier etablierte er das Junge Staatstheater (JUST) als eigene Sparte und initiierte das Festival Go West (Theater aus Flandern und den Niederlanden) sowie das Internationale Performing Arts Festivals PAZZ. 2007 eröffnete er die Spielstätte Exerzierhalle am Pferdemarkt mit zwei variablen Bühnen, ausschließlich finanziert durch Drittmittel und Sponsorengelder. In der Spielzeit 2010/11 wurde unter seiner Leitung das Große Haus saniert und restauriert sowie das Probenzentrum grundständig umgebaut und erweitert, finanziert aus dem Konjunkturpaket II des Bundes. Während der Baumaßnahmen wurde ein großer Teil des Spielbetriebs in die Halle 10, eine ehemalige Flugzeugwerft auf dem stillgelegten Oldenburger Fliegerhorst, ausgelagert.

Seit der Spielzeit 2014/15 ist Markus Müller Intendant und Geschäftsführer des Staatstheater Mainz.

Hier realisierte er die Studiobühne U17 (17 Meter unter der Bühne des Großen Hauses), die insbesondere das junge Staatstheater justmainz und experimentelle Projekte aus allen Sparten künstlerisch beheimatet. Finanziert wurde der Bau einzig mit Förder- und Sponsorengeldern.

Das Staatstheater Mainz wurde 2015 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Die Deutsche Bühne zum „Besten Theater abseits der großen Zentren“ gewählt und erhielt im Jahr darauf bereits mehrere Nennungen in der ‚zentralen‘ Kategorie. Theater heute setzte das Haus im Dezember 2014 auf den Titel, 2016 erhielt das Schauspiel den Preis der deutschen Bühnenverlage, das Erscheinungsbild des Staatstheaters gewann bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrfach den German Design Award, If-Award und Art Directors Club sowie 2017 den Red Dot Best of the Best.

Mit Ramstein-Airbase – Game of Drones von Jan-Christoph Gockel wurde das Staatstheater Mainz 2016 zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin und mit Traurige Zauberer von Thom Luz als erstes rheinland-pfälzisches Haus zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen. Die Produktionen des tanzmainz club unter der Leitung von Felix Berner sind 2018 zum vierten Mal in Folge beim Tanztreffen der Jugend im Rahmen der Berliner Festspiele vertreten. Fall Seven Times von Guy Nader und Maria Campos gewann 2017 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Choreografie. Für den FAUST nominiert war außerdem Lydia Steier für ihre Regie bei den Opernproduktionen Saul und Perelà. Ebenfalls für Perelà sowie für Armide (beide Inszenierungen von Lydia Steier) wurde Gianluca Falaschi zwei Mal in Folge in der Kritikerumfrage der Opernwelt zum Kostümbildner des Jahres gewählt.

Mit der Sparte tanzmainz etablierten Markus Müller und Tanzdirektor Honne Dohrmann den zeitgenössischen Tanz am Staatstheater: Ausschließlich neue Kreationen von internationalen Choreograf*innen – wie etwa der ebenfalls für den FAUST nominierten Sharon Eyal, die Plafona Now und Soul Chain mit dem Ensemble von tanzmainz geschaffen hat – stehen auf dem Programm der Sparte. Das daraus resultierende hohe Niveau der Compagnie sowie das alle zwei Jahre stattfindende tanzmainz festival haben den Tanz am Staatstheater Mainz innerhalb der letzten Jahre in der Stadt und überregional profiliert.

Bereits in Mannheim und Oldenburg und nun auch in Mainz hat Markus Müller gemeinsam mit der Theaterpädagogik die Kooperationsprogramme theaterstarter und enter ins Leben gerufen, die allen teilnehmenden Schüler*innen der Jahrgansstufen 1-8 regelmäßige Theaterbesuche ermöglichen. Mehr als 450 Schulklassen sind mittlerweile dabei.

Besucherzahlen, Einnahmen und Abonnementzahlen sind seit 2014/15 stetig gestiegen und haben jeweils den höchsten Wert seit Bestehen des Hauses erreicht.

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