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Eric Laporte
Oper

Im Frühjahr 2019 gab Eric Laporte sein überaus erfolgreiches Rollendebüt als Faust in La Damnation de Faust an der Staatsoper Hannover (NDR Kultur Übertragung) gefolgt von einem viel umjubelten Lohengrin am Staatstheater Nürnberg unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz und in der Regie von David Hermann (Übertragung BR Klassik). Im Sommer 2019 ist er zu Gast als Erik in Der fliegende Holländer beim renommierten Festival d´Opéra de Québec unter der musikalischen Leitung von Jacques Lacombe und in der Regie von François Girard (The Red Violin), es handelt sich um eine Koproduktion mit der Metropolitan Opera New York und De Nederlandse Opera Amsterdam.

In 2019/20 gibt der Tenor sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt in gleich zwei Neuproduktionen: Als Ulysse in Faurés Pénélope (ML: Joana Mallwitz) sowie als Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg in Henzes Der Prinz von Homburg (ML: Jonathan Darlington; Regie: Jens-Daniel Herzog). Weitere Engagements sind u.a. Max in Der Freischütz am Aaltotheater Essen sowie im Konzertbereich der Tenorpart im Kroatischen Glagolithischen Requiem von I. Kuljerić mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ivan Repušić in München und Zagreb (Aufnahme BR Klassik).

Am Staatstheater Mainz wird Eric Laporte in Spielzeit 2019/20 sein Rollendebüt als Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen geben sowie als Des Grieux in Manon Lescaut und als Siegmund in Loriots Der Ring an einem Abend zu erleben sein.

Der wandlungsfähige Tenor Eric Laporte wechselte 2012 erfolgreich ins jugendliche Heldenfach. So gab er sein Rollendebüt als Max in Der Freischütz am Theater Gießen (Regie: Nigel Lowery, Dirigat: Michael Hofstetter), wo er 2013 auch als Erik in Der fliegende Holländer debütierte. Am Tiroler Landestheater Innsbruck konnte er 2014 mit Nadir in Die Perlenfischer sowie seinem Debüt als Faust (Gounod) in 2015 einmal mehr beweisen, dass er sich Höhe und Flexibilität der Stimme auch im Lyrischen bewahren konnte. Es folgte eine Tournee als Alfredo in La Traviata mit der Opera Zuid durch die Niederlande (u.a. Concertgebouw Amsterdam) sowie ein Gastspiel als Duca in Rigoletto am Pfalztheater Kaiserslautern. Ebenfalls in 2015 wurde Eric Laporte als Alfredo und als Cavaradossi in Tosca ans Staatstheater Mainz verpflichtet. In 2015/16 war der Tenor mit einer vielbeachteten Rolleninterpretation des Max in Der Freischütz an der Staatsoper Hannover in der Regie von Kay Voges zu erleben. Außerdem lud ihn das Theater Ulm ein, drei wichtige Rollendebüts zu geben: Calaf in Turandot sowie die Titelpartien in Lohengrin und Werther. Partien in 2016/17 beinhalteten u.a. Erik in Der fliegende Holländer an der Staatsoper Hannover sowie die Rollendebüts als Des Grieux in Manon Lescaut und als Radames in Aïda in Ulm. Außerdem war Eric Laporte als Nadir in Die Perlenfischer am Pfalztheater Kaiserslautern sowie mit seinem Rollendebüt als Idomeneo am Theater Augsburg zu Gast. 2017/18 sang der Tenor u.a. erneut Max sowie auch Erik am der Staatsoper Hannover.

Der in Québec (Kanada) geborene Tenor Eric Laporte studierte Gesang bei Marie Daveluy in Montréal. Erste Bühnenerfahrungen machte er im Opernstudio der Opéra de Montréal als Nemorino in L´elisir d´amore. Er ist Preisträger des Concours d'art vocal Joseph Rouleau ebenso wie des Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerbs 1999. In 2000 gab der junge Tenor sein Debüt in Europa als Tamino am Landestheater Salzburg und wurde anschließend für drei Spielzeiten ans Landestheater Linz engagiert, wo er mit Hauptrollen des lyrischen Fachs Publikum und Presse schnell für sich einnahm. Anschließend wechselte der Tenor ins Ensemble der Oper Bonn, wo er seine Bühnenerfahrungen erfolgreich vertiefen konnte.

Seit 2006 ist Eric Laporte freischaffend tätig. Engagements im lyrischen Tenorfach führten ihn an folgende Orte: Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, Staatstheater Kassel und Saarbrücken, Oper Köln und Bonn, Theater Bielefeld, Bremen und Augsburg, Landestheater Innsbruck und Salzburg, Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, Nederlandse Reisopera, Volksoper Wien, Nationaltheater Weimar, Festival d’Art Lyrique de Lacoste (Frankreich- Debüt als Tamino), Opéra de Nice, Théâtre du Capitole de Toulouse, Opéra national du Rhin de Strasbourg, National Scottish Opera u.a. An der Seite von Renée Fleming, Thomas Hampson und Michel Plasson war Eric Laporte im April 2007 als Nicias in Massenets Thaïs im Wiener Konzerthaus (ORF Übertragung) zu erleben.

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