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Geneviève King
Oper

Bereits mit 16 Jahren begann die in Frankreich geborene Mezzo-Sopranistin ihr Studium an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Professor Rudolf Piernay.
Ihren Abschluss an dieser renomierten Schule machte sie mit Auszeichnung (Bachelor's degree in Music, Master's degree in Music and Diploma of Superior Studies).
Schon während des Studiums trat sie im dortigen Opernstudio mit zahlreichen Rollen auf, so in La Finta Semplice (Mozart), in Falstaff (Verdi) als Mistress Quickly und in Gianni Schicchi (Puccini) als Zita.
Ergänzend zu ihren Studien in England nahm sie in Chicago am Steans Institute for Young Artists teil.
In Salzburg studierte sie mit der grossartigen Mezzo-Sopranistin Grace Bumbry.
Meisterklassen von Malcolm Martineau, Martin Katz, Graham Johnson, Christa Ludwig, Emma Kirkby, Gerald Moore und Pierre Vallet vervollständigen ihre umfassende Ausbildung.
Zahlreiche Preise bei Wettbewerben in Frankreich und Deutschland dokumentieren ihr Talent, so z. B. der Fondation Bleustein Blanchet Wettbewerb, der Singer Polignac Wettbewerb, der Internationaler Gesangswettbewerb Marmande und der Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg.
Darüber hinaus war sie Stipendiatin vom Richard Wagner Verband und von der City of London.
Ihre große Tessitura erlaubt ihr sowohl Zwischenfach als auch Contra-Alt Rollen.

Ihr Operndebut gab die junge Künstlerin 2007 am Opernhaus Leipzig mit der Dritten Dame (Die Zauberflöte). Es folgten Federica (Luisa Miller, Verdi), Dryade (Ariadne auf Naxos, Strauss), Flora (La Traviata, Verdi) und Blumenmädchen (Parsifal, Wagner).
Von 2009 bis 2012 war sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, wo sie unter anderen in der erfolgreichen Inszenierung von Christof Loy (L'Italiana in Algeri) die Hauptrolle der Isabella sang. Es folgte die Partie der Lola in der Christof Loy-Produktion Cavalleria Rusticana. Darüber hinaus war Geneviève King u. a. als Olga in Eugen Onegin in der Inszenierung von Giancarlo del Monaco, als La Marquise de Birkenfeld in La Fille du Régiment (Donizetti), als Maddalena in Rigoletto (Verdi), als Nancy in Flotow's Martha und als Mercedes in einer Carmen Produktion von Carlos Wagner zu erleben.
Zu Begin der Spielzeit 2012/13 wechselte Geneviève King an das Staatstheater Oldenburg, wo sie im April 2013 den Erna Schlüter Opernpreis erhielt. Die Spielzeiten von 2012 bis 2014 brachten ihr neue Partien wie Rosina, Olga und Baba the Turk.
2013 war Geneviève King bei der Neuproduktion von Ring des Nibelungen, unter der Regie von Frank Castorf, bei den Bayreuther Festspielen als Grimgerde in Die Walküre zu hören.
Seit der Spielzeit 2014/15 ist Geneviève King Mitglied des Staatstheater Mainz. Hier übernahm sie die Rolle der Rosina in Der Barbier von Sevilla (Rossini) und war als Néris in Mèdèe (Cherubini) zu sehen. In der Spielzeit 2015/16 wirkte sie in dem Hörtheater Ein Mops kam in die Küche mit, sang Vespina in Veremonda (Cavalli), Siebel in Faust (Gonoud) sowie La Ciesca in Gianni Schicchi (Puccini).

www.genevieveking.com

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