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Deine Zauber binden wieder

Schwerpunkt Europa am Staatstheater

In der neuen Gesprächsreihe am Staatstheater Mainz diskutiert Peter Frey mit wechselnden Gästen aus Kultur, Politik und Wissenschaft im Vorfeld der Europawahlen im Mai 2019.
Nach dem lebhaften Auftakt mit Aleida Assmann und Robert Menasse spricht der ZDF-Chefredakteur am 2. Februar mit der FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl Nicola Beer und der Philosophin, Autorin und Kritikerin Thea Dorn. In der dritten Ausgabe der Reihe am 16. März sind Katarina Barley, Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl, und der Autor, Dramaturg und Übersetzer Konstantin Küspert zu Gast.

„Der Patriotismus, für den sie wirbt, liebt die Schwierigkeiten, die Denkaufgaben, das Komplexe und das Gegensätzliche“, schreibt Jens Bisky in der Süddeutschen Zeitung über Thea Dorns jüngstes Buch, dessen Titel Programm ist: Mit deutsch, nicht dumpf. Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten unternimmt die Philosophin und Romanautorin den Versuch, ein „Bekenntnis zur Nation“ zu formulieren, das sich dem Missbrauch der „rüden Kräfte“ verweigert. Ihr Leitfaden entspannt sich entlang einer Kulturnation, die zu gestalten Aufgabe des mündigen, aufgeklärten und emanzipierten Individuums, des Citoyens im besten Sinne, ist. Um dafür eine neue Leidenschaft zu entwickeln, braucht es, so Dorn, einen „Verfassungspatriotismus + X“, den sie in der Kultur ausmacht und für existenziell hält – gerade in Europa: „Solange Europa für die meisten Bürger ein lästiges Abstraktum ist, muss das Europäertum mit nationalen Patriotismen verschränkt bleiben. Ich halte es für verkehrt und gefährlich, die Idee des Nationalstaats gegen den europäischen Gedanken auszuspielen.“
Im Gespräch mit Peter Frey trifft Thea Dorn am 2.2. auf den ungleich pragmatischeren, weil realpolitischen Ansatz von Nicola Beer – Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahlen im Mai. In einem Gastbeitrag für die FAZ forderte sie unlängst lösungsorientiertes Handeln angesichts der zahlreichen Probleme und Herausforderungen in der Europäischen Union: „Statt aber darauf einzugehen, beschwören viele Europa-Politiker nur eine pathetische Europa-Idee bis hin zu den Vereinigten Staaten von Europa. Doch zunächst müssen die konkreten Aufgaben bewältigt werden.“

Sie hat zwei Pässe (den deutschen und den britischen), kommt aus einer multinationalen Familie und spricht vier Sprachen – Katarina Barley, Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahlen, ist, zitiert man eine Parteigenossin, „eine Europäerin für Europa“. Mit entsprechend großer politischer Leidenschaft und biografischer Glaubwürdigkeit tritt sie für ein geeintes und friedliches Europa an.
Die Wahl im Mai 2019 ist für sie „die wichtigste in diesem Jahrzehnt für unseren Kontinent“ (FAZ).
Konstantin Küspert ist Dramaturg am Schauspiel Frankfurt. Mit seinem Stück europa verteidigen gewann er 2017 den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage. Vom Mythos Europa bis ins Hier und Jetzt öffnet Küspert darin den Gedankenraum, um die europäische Idee vehement zu verteidigen und zu entwickeln. „Ich finde gerade für die jüngeren Leute dürfen wir nicht zulassen, dass die Werte, nach denen sich Europa selber sehnt, oder die es sich selber auf die Fahnen geschrieben hat, nämlich so eine Menschlichkeit, so ein Humanitas-Gedanke, dass der mit den Schlauchboten im Mittelmeer versinkt“, sagt Küspert und attestiert sich selbst ein aus dieser Erkenntnis entstandenes „Sendungsbewusstsein“.
Die postheroischen Zeiten scheinen vorbei, der Glaube an die Kraft demokratischer Institutionen aus sich heraus schwindet. Die Autokraten und Nationalisten dagegen werden immer lauter und es geht darum, ihnen gemeinsam etwas entgegenzusetzen, das die Leidenschaft für den europäischen Gedanken wieder zu entfachen vermag. Die Europapolitikerin und den Autor und Dramaturg eint dieses Ziel. Wie sie es mit ihren jeweiligen Mitteln erreichen wollen, auch darum soll es im Gespräch mit Peter Frey am 16.3. im Kleinen Haus des Staatstheaters gehen.

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2.02.2019, 16.03.2019
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