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Wehret den Anfängen
80 Jahre Reichspogromnacht

Friedrich Roeingh im Gespräch mit Michel Friedman und Konzert mit Sandra Kreisler

Angesichts zunehmender Geschichtsvergessenheit und gesellschaftlicher Tendenzen, die für die Zukunft unserer Demokratie Unbehagen auslösen können, soll es an diesem Abend um die Vergangenheit gehen – und um die Gegenwart. Neben dem Erinnern an das, was brutal zerstört und unwiederbringlich verloren ist, scheint es geboten, genau hinzusehen, wie es heute um Antisemitismus und antidemokratische Tendenzen in Deutschland und Europa steht. Friedrich Roeingh und Michel Friedman sprechen miteinander über diese Themen. Im Foyer gibt es im Anschluss die Möglichkeit zum Austausch.

Zudem wollen wir die sehr lebendige jüdische Kultur, die glücklicherweise wieder in Deutschland blüht, feiern: zu Gast ist die Sängerin Sandra Kreisler mit zwei Musikern und ihrem jüdischen Liederabend Schum Davar.

Schum davar bedeutet „Keine Sache“ oder auch „gar nichts“ aber Schum ist auch das hebräische Wort für Knoblauch – viel mehr „des Juden Speise“ als die Zwiebel, wie Wilhelm Busch einst abfällig dichtete. Und Schum ist auch der Name, den die Chassidischen Juden einst dem großen Städtetriumvirat Speyer, Worms und Mainz gaben, jenen drei Städten in denen die religiöse Chassidische Bewegung so florieren konnte. Entlang dieses Bogens thematisiert Sandra Kreisler das heutige Judentum, den deutschen „Ethnotouristen“ – der so gern Klezmerkonzerte besucht und im selben Atemzug den Konflikt mit den Palästinensern allein Israel anlastet – aber auch die Frage, ob Lieder schon „jüdische Lieder“ sind, nur, weil ein Jude sie schreibt oder singt. Dieses Programm kommt nicht streichelweich daher, aber dennoch lässt es nicht die Leichtigkeit und den so berühmten jüdischen Humor vermissen. Ein Galgenhumor, ein schwarzer Humor, aber auch skurriler und querdenkerischer Humor. Kurz, die Kreisler zeigt sich in diesem Programm ganz in der Tradition ihres berühmten Vaters Georg Kreisler, dessen Lieder ebenso selbstverständlich dabei sind wie aktuelle, noch völlig unbekannte Songs und hunderte Jahre alte Stetl-Niguns.

Wehret den Anfängen
80 Jahre Reichspogromnacht

Friedrich Roeingh im Gespräch mit Michel Friedman und Konzert mit Sandra Kreisler


Kleines Haus


TERMINE
8.11.2018

In Kooperation mit Allgemeine Zeitung

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Spiel, Satz und Sieg

Tonsport Jugendclub

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Saul

Georg Friedrich Händel (1739)

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Leonce und Lena

Ein Lustspiel von Georg Büchner (1836)

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Pünktchen und Anton

Familienstück nach dem Roman von Erich Kästner (1935) in einer Bühnenfassung von Brigitte Helbling (2018)



Staatstheater
Mainz