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Who Cares?

Symposium
Teilnahme nach Anmeldung

Der zukünftige Körper: ein hochfunktionales, interaktives System. Perfekt? Auf jeden Fall verwundbar. Denn je besser wir funktionieren (wollen), desto größer werden auch die gegenseitigen Abhängigkeiten. Wie gestalten wir dieses Verhältnis? Menschen mit Behinderungen sowie generell Menschen mit hohem Hilfsbedarf stehen oft in einem komplizierten Abhängigkeitsverhältnis – zu Hilfsmitteln, Sozialleistungen, Assistenzen, Therapien, Vormündern. Das Symposium Who Cares? will untersuchen, inwiefern sich ihre Erfahrungen als Maßstab für neue Beziehungen eignen und gleichzeitig fragen, welche Alternativen sich daraus ergeben. Gesucht wird eine „Crip Future“ (Alison Kafer), in der das Dysfunktionale mehr als ein Störfall ist, in der das Verhältnis von Körpern und Dienstleistungen weder eine Frage des Kontostands noch des Behinderungsgrads ist. Zentral steht der ambivalente Begriff der Für-Sorge zwischen Egoismus, Paternalismus, Altruismus und Achselzucken: Wer sorgt sich – um jemanden oder um sich selbst? Wer macht sich Gedanken? Wem ist damit geholfen? Wen kümmert’s?

Mit Who Cares? veranstaltet Grenzenlos Kultur in diesem Jahr erstmals ein transdisziplinäres Symposium. In Vorträgen und Performances werden Theoretikerinnen, Aktivistinnen und Künstler*innen mit und ohne Behinderungen aus den Bereichen Wirtschaft, Post Humanism/Disability Studies, Kunst und Sexarbeit kritische Positionen zu Fragen der Sorge zur Diskussion stellen.

Programm Samstag

10.00 Uhr
Begrüßung (Astrid Kaminski / Jeremy Wade)

10.15 Uhr
Panel 1: Kunst und Aktivismus
Robert McRuer: Keynote Speech
the vacuum cleaner: „Madlove: A Designer Asylum“

14.00 Uhr
Panel 2: Sexualität und Sex-Arbeit
Impulse von Dasniya Sommer & Silke Schönfleisch-Backofen („Bondage-Show“), Matthias Vernaldi („Körperkultur und Sexybilities“), Judith Aregger („Von und für Frauen? Sexarbeit in der Schweiz“), Siegfried Saerberg („Sexistenz – Nahaufnahmen“), Nina de Vries („Sexualassistenz“), Maximilian Haslberger („Die Menschenliebe“)

17.00 Uhr
Panel 3: Post Humanism and Crip Future
Doran George: „Disabling Relationality“, Lecture

Programm Sonntag

10.00 Uhr
Panel 4: Grundeinkommen und Sozialstaat
Podium mit Daniel Häni (Kampagne Volksabstimmung Grundeinkommen),
Adrienne Goehler (Grundeinkommen und Kunst) und Matthias Rösch (Teilhabegesetz)

12.15-15.00 Uhr
Öffentlicher Brunch
Saša Asentić / Dalibor Šandor: Brunch – eine Fallstudie, Soziale Choreographie

Im Anschluss an den Öffentlichen Brunch:
15.00 Uhr
Stammtisch TheaterRaumMainz

Alle Panels werden simultan ins Englische oder ins Deutsche übersetzt. Bei Bedarf werden Teile der Tagung in Leichte Sprache übersetzt.
Das Symposium wird kuratiert von Astrid Kaminski und Jeremy Wade
Das ausführliche Programm finden Sie unter Website Grenzenlos Kultur

Who Cares?

Symposium
Teilnahme nach Anmeldung


Veranstalter: Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur **in Zusammenarbeit mit dem **Staatstheater Mainz und TheaterRaumMainz.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 10. September an – formlos per E-Mail an
symposium@grenzenlos-kultur.de unter Angabe von Name, Adresse und Teilnahmegebühr und ggf. Mittagessenswunsch.

Teilnahmegebühr für beide Tage: EUR 60 regulär, EUR 30 ermäßigt, Gruppenpreise auf Anfrage. In der Teilnahmegebühr sind der Brunch mit Performance am Sonntag sowie an beiden Tagen Tee, Kaffee, Kuchen und Erfrischungen enthalten.


Glashaus


TERMINE
24.09.2016, 25.09.2016

Veranstalter: Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur & Staatstheater Mainz
Gefördert durch: Aktion Mensch & Kultursommer Rheinland-Pfalz
Festivalleitung: Andreas Meder
Infos: Website Grenzenlos Kultur

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Ramstein Airbase: Game of Drones (UA)

Ein Projekt von Jan-Christoph Gockel

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Apollo 11 (UA)

Ein Weltraumabenteuer von Thomas Fiedler (2017)

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Zweieinander (UA)

Musiktheater von Anselm Dalferth, Ina Karr, Birgit Kellner, Johannes Stange und Joss Turnbull



Staatstheater
Mainz