Sitemap: Übersicht aller Seiten
symposium-web

Epoche oder Episode?

20 Jahre Lebenshilfe-Festivals
Symposium

Seit 20 Jahren veranstaltet die Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur inklusive Festivals – von Anfang an mit dem bis dahin unbekannten Konzept, Theater von Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt nebeneinander zu zeigen. Das hat Inspirationen und Zusammenarbeiten provoziert, vor allem aber gezeigt, dass sich Theater mit Menschen mit Behinderung zumindest von Zuschauerseite aus nicht grundlegend von dem unterscheidet, was etwa die Freie Szene bietet. Viel ist passiert in diesen 20 Jahren, inklusives Theater hat es immer wieder in den Mainstream geschafft, sogar zum Berliner Theatertreffen. Wie kam es dazu? Was haben Festivals wie „Grenzenlos Kultur“ dazu beigetragen? Wie ist der Status quo? In welche Richtung entwickelt sich das Theater mit behinderten Menschen gerade? Und wird man die inklusiven Festivals irgendwann einmal als Episode abtun – oder als Epoche feiern? Fragen wie diese wollen wir mit Experten aus Theorie und Praxis klären, mit Schauspielerinnen, Regisseurinnen, (angehenden) Theaterpädagoginnen, Wissenschaftlerinnen, und Weggefährt*innen. In Workshops sollen sie spielerisch vertieft und in kleinen Gesprächsformaten diskutiert werden. Seien Sie dabei!

Programm Samstag / Sonntag

Das zweitägige Symposium widmet sich dem Rückblick, der aktuellen Bestandsaufnahme und wagt einen Blick in die Zukunft des deutschsprachigen inklusiven Theaters. Nach einem Eröffnungsvortrag, der einen Bogen schlägt zwischen historischem Exkurs und Gegenwartsfragen, rücken drei Panels die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Theaters mit Menschen mit Behinderung in den Fokus.

Ein erstes Podium diskutiert, wie sich das inklusive Theater von der Antipsychiatriebewegung bis heute „Zwischen Nische und großer Bühne“ entwickelt hat. Was bedeutet(e) Professionalität in diesem Zusammenhang? Wie hat sich der Blick auf Theater mit behinderten Darsteller*innen geändert? Wie prägend waren / sind Begriffe wie integrativ und inklusiv? Zudem gibt es praktische Workshops.

Das zweite Panel wird den Status quo des deutschsprachigen inklusiven Theaters in den Fokus rücken. „Kooperationen? Mainstream? Eigenart?“ – was macht das Theater mit Menschen mit Behinderung einzigartig und zugleich gut? Was unterscheidet es von der Freien Szene, was vom Stadttheater – und sind diese Unterschiede gut und wichtig oder müssen sie abgebaut werden? Sind Kooperationen mit nicht behinderten Künstler*innen das ideale Mittel für künstlerischen Input oder muss der Impuls aus den Ensembles selbst kommen?

Das dritte Panel ist ein großer Brainstorm-Workshop: In „Das ideale Theater der Zukunft“ gehen alle Teilnehmer*innen gemeinsam auf Spurensuche, diskutieren Thesen, arbeiten in Workshops und kleinen Gruppen.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 15. September an – formlos per E-Mail an
symposium@grenzenlos-kultur.de unter Angabe von Name, Adresse, Teilnahmegebühr und ggf. Mittagessenswunsch.

Mittagessen:
Ein günstiges Mittagessen am Samstag wird in der Theaterkantine angeboten.

Weitere Informationen:
Bitte fordern Sie den ausführlichen Symposiumsflyer an oder nutzen Sie die Möglichkeit zum Download auf der Festivalhomepage.
symposium@grenzenlos-kultur.de, www.grenzenlos-kultur.de

Teilnahmegebühr für beide Tage:
EUR 40 regulär, EUR 20 ermäßigt, Gruppenpreise auf Anfrage.

Epoche oder Episode?

20 Jahre Lebenshilfe-Festivals
Symposium


Glashaus


TERMINE
23.09.2017, 24.09.2017
BESETZUNG
« Dezember »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« Januar »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« Februar »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
« März »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« April »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
« Mai »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« Juni »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
« Juli »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« August »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« September »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
« Oktober »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« November »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
01_soul-chain_ensemble_c_andreas-etter-7
Soul Chain (UA)

Sharon Eyal

don-carlo
Don Carlo

Giuseppe Verdi (1886)

einblick
Einblick: La clemenza di Tito

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

01_saul_ensemble
Saul

Georg Friedrich Händel (1739)



Staatstheater
Mainz