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IN ZUKUNFT: MAINZ – Der performative Kongress

Ein futurologischer Kongress bildet den Höhepunkt und Abschluss von In Zukunft: Mainz. In Zusammenarbeit mit Studierenden der Theaterwissenschaft und der Hochschule Mainz Gestaltung wird sich der Campus in ein Spielfeld der Zukunftsvisionen verwandeln. Räume des Denkens und Wissens, Labore, Gewächshäuser und Hörsäle werden zu utopischen Forschungsstationen. Auf einem performativen Audio-Spaziergang erkunden die Besucherinnen den Campus und mögliche Zukunftswelten.
2116 in Mainz. Die Stadt ist neben Frankfurt und Wiesbaden zu einem großen Stadtbezirk der Megametropole Rhein-Main geworden. Die Wüstenausbreitung in den Subsahara-Staaten einerseits, der Steigung des Meeresspiegels andererseits (die Niederlanden, Teile Dänemarks, alle Nordseeinseln, Venedig, Teile des Küstengebiets von Frankreich, England, Portugal und Spanien sind im Meer verschwunden) haben dazu geführt, dass das Rhein-Main-Gebiet zu einer der beliebtesten Einwanderungsregionen weltweit geworden ist und sich innerhalb von 100 Jahren zu einer boomenden Megacity mit 8 Millionen Einwohnern entwickelt hat. Trotz vieler ungelöster Probleme ist die Lebensqualität hoch und die Menschen sind vergleichsweise zufrieden.
Um die Stadt herum sieht es allerdings ganz anders aus. Sie ist umgeben von der Rheinhessen-Ödnis des Unberechenbaren, in der Pflanzen unkontrolliert wuchern und sich mit Technologien verbinden, die intelligenter sind als die Menschen. Vor Jahren kam es wie in vielen Teilen Europas auch in diesem Gebiet zu mysteriösen katastrophalen Vorfall. Das Gebiet um die Rhein-Main-Metropole ist nach diesem dystopischen Ereignis lange verseucht und unbewohnbar gewesen, wurde evakuiert, abgesperrt und steht nach wie vor unter schwerer, militärischer Bewachung. Die Asche der verbannten Erde und Gebäude sowie die Abwesenheit menschlichen Einflusses haben dazu beigetragen, dass Beton, Ruinen und auch unzerstörte Gebiete innerhalb kürzester Zeit von der Natur überwuchert worden sind. In diesem Gebiet um die Mega-City herum geschehen außerdem seltsame Dinge. Es gibt rätselhafte Erscheinungen, vorher nie gesehene Pflanzenkulturen, und unbekannte Mineralien - und - so hat man gerade herausgefunden - so langsam kann man es wagen, wieder in diese Zone vorzudringen...
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hält aus diesem Anlass einen Kongress ab, der zum Ziel hat, verloren gegangenes Wissen zu rehabilitieren, um dann im nächsten Schritt die Umgebung der Mega-City-RheinMain wieder bewohnbar zu machen. Es ist der bisher erste und einzigartige Versuch seit des gesamtgesellschaftlichen Zivilisationsunglücks, Wissen und Handeln wieder aufeinander zu beziehen, Mensch und Natur miteinander zu versöhnen.
Der Kongress arbeitet daran, individuelle Erinnerungen aus der Vergessenheit zu holen und verloren gegangene Wissensstände des postkolonialen, postdemokratischen und postkapitalistischen Zeitalters des 21. Jahrhunderts wieder heraufzubeschwören, um dem bedrohlichen Gebiet respektvoll und in Kenntnis seiner Strukturen, Logiken und Lebensformen zu begegnen und der menschliche Lebensraum, der wieder erschlossen werden soll, so zu gestalten, dass Zukunft dort wieder langfristig denkbar wird.

IN ZUKUNFT: MAINZ – Der performative Kongress


Online Ticketbuchung für die Vorstellungen
9.7., 11:00 - 13:30
9.7., 12:00 - 14:30
9.7., 14:00 - 16:30
9.7., 15:00 - 17:30
9.7., 17:00 - 19:30
10.7., 11:00 - 13:30
10.7., 12:00 - 14:30
10.7., 14:00 - 16:30
10.7., 15:00 - 17:30
10.7., 17:00 - 19:30


In Kooperation mit
der Theaterwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Hochschule Mainz Gestaltung / Innenarchitektur / Kommunikation im Raum



Infobox, Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Ecke Jakob-Welder-Weg/Johannes-von-Müller-Weg)


TERMINE
8.07.2016, 9.07.2016, 10.07.2016

Lageplan
Haltestelle: Universität


Wir danken ganz herzlich für die Unterstützung durch


Das Projekt wäre nicht denkbar ohne unsere zahlreichen Partner_innen in Mainz und darüber hinaus, denen wir für die fruchtbaren Kooperationen ganz herzlich danken.

BESETZUNG

Künstlerische Leitung: Sara Ostertag, Annika Wehrle, Malin Nagel
Spielleitung: Sara Ostertag
Realisierung: Sebastian Brandes, Denis Larisch, Amelie Barucha, Malin Nagel, Annika Wehrle, Wolf Gutjahr, Andreas Kaiser Nanna Neudeck, Bianca Wolf
Kuratorin, Organisation: Annika Wehrle
Visuelle Gestaltung: Nanna Neudeck, Wolf Gutjahr, Andreas Kaiser, Holger Reckter
Sounddesign: Jonas Bolle
Idee: Sara Ostertag, Annika Wehrle, Wolf Gutjahr, Nanna Neudeck, Malin Nagel

Konzeption der Stationen: Studierende des Bereichs Theaterwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Hochschule Mainz Gestaltung / Innenarchitektur BA / Kommunikation im Raum MA

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Unbekannte Theaterwege

Öffentliche Führung

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I can see you from the future (UA)

Musiktheater von Jesse Broekman, Sara Ostertag, Nanna Neudeck und Ensemble
spartenübergreifend



Staatstheater
Mainz