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1. Sinfoniekonzert

24. und 25. September

PROGRAMM:

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 25

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

Hochvirtuos gestaltet sich der Auftakt der Sinfoniekonzerte in der neuen Konzertsaison 2021/22 des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz unter der Leitung von GMD Hermann Bäumer: Zur Eröffnung des 1. Sinfoniekonzerts erklingt das Klavierkonzert Nr. 1 in g-Moll Opus 25 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das brillante Werk, das schon bei der Uraufführung das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss und in Clara Schumann und Franz Liszt prominente Fans fand, wartet mit einigen Neuerungen auf: Zum Beispiel wird dem Solo-Klavier zu Beginn des ersten Satzes nicht wie bislang gewohnt ein orchestraler roter Teppich ausgebreitet, sondern schon nach wenigen Tutti-Takten ist es mit wuchtigen Oktavskalen und effektvollen Passagen mit von der Partie. Ohne Pause schließt sich der Mittelsatz an, dessen lyrischer Gestus an Mendelssohns Lieder ohne Worte erinnert, jäh unterbrochen vom wiederum attacca anschließenden Finalsatz in Gestalt einer weiträumig angelegten Improvisation für Klavier und Orchester. Es sprüht und perlt und endet trotz aller Dramatik und Tiefe so unbeschwert wie ein prickelnder Champagner – bestens aufgehoben in den spielfreudigen Händen der Solistin Ragna Schirmer. Mendelssohn selbst bezeichnete das Werk als „schnell dahingeworfnes Ding, das ich fast nachlässig zu Papier gebracht habe“. Die Idee war ihm während einer Italienreise gekommen, ausgearbeitet hat er es dann auf der Rückreise innerhalb von drei Tagen, er war gerade erst 22 Jahre alt.
Dem steht die Entstehungsgeschichte von Anton Bruckners neunter Sinfonie diametral gegenüber: Zehn Jahre arbeitete der Komponist an dem spätromantischen Meisterwerk, durchdrungen von Todesahnungen: „Ich mag die Neunte gar nicht anfangen, ich traue mich nicht, denn auch Beethoven machte mit der Neunten den Abschluss seines Lebens“, erklärte Bruckner einmal seine Scheu, die Komposition in Angriff zu nehmen. „Nun widme ich der Majestät aller Majestäten, dem lieben Gott, mein letztes Werk und hoffe, dass er mir so viel Zeit schenken wird, dasselbe zu vollenden.“ Doch dem Schwerkranken war es nicht mehr vergönnt, den letzten Satz zu beenden. Der dreisätzige Torso ist freilich auch ohne ein Finale höchst beeindruckend, ein vollendetes Fragment: zwei feierlich ruhige Sätze umrahmen ein totentanzähnliches Scherzo, das seinerseits ein traumartig dahinhuschendes Trio umfasst. Bruckners neunte Sinfonie überrascht mit neuen harmonischen Spannungen, Chromatik und Dissonanzen und ebnete so den Weg für die Musik des 20. Jahrhunderts.

Text: Mona Bard

1. Sinfoniekonzert

24. und 25. September


Karten erhalten Sie telefonisch unter 06131-2851222 oder per Mail an ✉ → kasse@staatstheater-mainz.de


Halle 45, Hauptstraße 17-19, 55120 Mainz


TERMINE
24.09.2021, 25.09.2021
BESETZUNG

Dirigent: Hermann Bäumer
Klavier: Ragna Schirmer
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

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Gudruns Lied (DE)

von Haukur Tómasson (1996)

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Hänsel und Gretel

von Engelbert Humperdinck (1893) / halbszenische Aufführung

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Mutter Courage und ihre Kinder

von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau (1941)



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