Sitemap: Übersicht aller Seiten
Ton an Ton aus
armide_20162017_01_01
armide_20162017_02
armide_20162017_03
armide_20162017_04
armide_20162017_05
armide_20162017_06
armide_20162017_07
armide_20162017_08
armide_20162017_09
armide_20162017_10
armide_20162017_11
armide_20162017_12

Armide

Christoph Willibald Gluck

„Der Kostümbildner Gianluca Falaschi hat atemberaubend bizarre Höflingsgestalten ausgestattet […] Geradezu genial ist das Bühnenbild von Katrin Kersten: eine verwegene Architektur aus übereinandergeschichteten Schränken und einem Kutschen-Interieur (später Armides und Renauds privates Liebesnest), alles einheitlich weiß im Schleiflack-Look mit goldenen Schmuckrändern. […] Von dieser Umgebung wird Armide schon durch ihre dunkle Kleidung (Bluse und bodenlanger Rock, gegen Ende Unschuldsweiß) als krasse Außenseiterin abgehoben. Ihre Verkörperung durch Nadja Stefanoff ist geradezu sensationell beeindruckend – die voll tragende Stimme erhebt sich zu exquisitem Liniengesang, wächst gemäß der dramaturgischen Kurve bis zum Schluss zu konzentriertem, verdichtetem Espressivo, bietet bei den akkompagnierten Rezitativen auch hochdramatische Spitzen.“
Hans-Klaus Jungheinrich, Opernwelt, März

„Armides einziger Partner ist von Beginn an die Musik. Die ist eine mächtige Alliierte, wenn es darum geht, die Empathie der Zuschauer zu lenken. Das Philharmonische Staatsorchester Mainz unter Clemens Schuldt versteht sich exzellent auf diese Partnerrolle und treibt Glucks Komposition, die ohnehin von großer dramatischer Kraft ist, mit scharfer Dynamik und schneidender Rhythmik ständig zugunsten der Armide an. Die Spannungsbögen tragen und die Phrasierungen umschmeicheln die Protagonistin.“
Rita Argauer, Süddeutsche Zeitung vom 30. Januar 2017

„In der grandiosen Darstellerin der Titelpartie, der Sopranistin und Mainzer Ensemblesängerin Nadja Stefanoff, findet Steiers Regie dabei einen starken Dreh- und Angelpunkt des auf klare Linien gestrafften Geschehens. [...] Glücklich ein Theater, das solch eine Spitzenkünstlerin in seinem Ensemble weiß!“
Axel Zibulski, FAZ Rhein-Main, 16. Januar 2017

Die schöne und dank ihrer Zauberkräfte unwiderstehliche Armide, Nichte des syrischen Königs Hidraot, nutzt ihre Gaben, um den Kampfgeist der Kreuzritter auf ihrem Eroberungszug im Nahen Osten zu schwächen. Nur einer widersteht ihren Künsten und zeigt Armide die Grenzen ihrer Macht auf: Renaud, der mutigste des christlichen Kreuzfahrerheers. Armide schwört Rache.
Tief im Inneren reagiert sie jedoch überaus menschlich: Wirkt Renaud nicht gerade durch seine Liebesabsage besonders attraktiv? Und so wird dieser Ritter für Armide zur Prüfung ihres Herzens. Trotz aller Warnungen riskiert sie für die Liebe alles – bis zum Verlust des geliebten Menschen.
Christoph Willibald Gluck komponierte seine vorletzte Oper für Paris und griff auf ein Epos des 16. Jahrhunderts von Torquato Tasso zurück. Die von Dämonen und allegorischen Figuren flankierte, farbenreich erzählte Liebesgeschichte hatte in Paris 100 Jahre vorher bereits Jean-Baptiste Lully vertont, der lange Zeit wichtigste Komponist am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. 1777 stellte nun Gluck seine Version vor, die noch viel stärker die Figur der Armide in den Mittelpunkt stellte.

Regisseurin Lydia Steier erarbeitet mit ihrer unnachahmlichen Regiehandschrift diese große Choroper, zusammen mit Gianluca Falaschi, der für seine Kostüme der Mainzer Inszenierung von Perelà von der Zeitschrift Opernwelt als „Kostümbildner des Jahres 2015“ ausgezeichnet wurde.

Armide

Christoph Willibald Gluck


Aufführungsdauer: 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause

Trailer


Großes Haus
Online Tickets

TERMINE
14.01.2017 → Premiere, 12.02.2017, 17.02.2017, 3.03.2017, 6.04.2017, 8.04.2017 → Zum letzten Mal
BESETZUNG

Musikalische Leitung: Clemens Schuldt
Nachdirigat: Samuel Hogarth (30.1., 5.2., 3.3.17)
Inszenierung: Lydia Steier
Bühne: Katrin Kersten
Kostüme: Gianluca Falaschi
Licht: Ulrich Schneider
Dramaturgie: Ina Karr

Armide: Nadja Stefanoff
Hidraot: Peter Felix Bauer
Renaud: Ferdinand von Bothmer
Artémidore / Le Chevalier Danois: Johannes Mayer
Ubalde: Heikki Kilpeläinen
Phénice / Un Démon sous la figure de Mélisse: Maren Schwier *
Sidonie / Un Démon sous la figure de Lucinde: Alexandra Samouilidou
Aronte: Stephan Bootz
La Haine: Geneviève King / am 24.1. Wioletta Hebrowska
La Naiade: Miriam Gadatsch +
Le Plaisir: Ruth Katharina Peeck / Marie-Andrée Mathieu

* Mitglied des Opernstudios
+ Mitglied im Jungen Ensemble
Opernchor des Staatstheater Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

« September »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
« Oktober »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« November »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
« Dezember »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« Januar »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« Februar »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
« März »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« April »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
« Mai »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« Juni »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
« Juli »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
« August »
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
im-weissen-roessl_20162017_01
Im Weissen Rössl

Operette von Ralph Benatzky, Erik Charell, Robert Gilbert, Hans Müller

ein-volksfeind_20162017_01
Ein Volksfeind

Henrik Ibsen

01_unbekannte_theaterwege
Unbekannte Theaterwege

Öffentliche Führung

traurige-zauberer_20152016_01
Traurige Zauberer (UA)

Eine stumme Komödie mit Musik
von Thom Luz



Staatstheater
Mainz