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Gas

Plädoyer einer verurteilten Mutter von Tom Lanoye

Gas ist der Monolog einer Mutter. Der Mutter eines Terroristen, der einen Giftgasanschlag in der U-Bahn verübt hat. 184 Tote, darunter 70 Schüler und 20 Kleinkinder werden zu Opfern des Anschlags. Der Dschihadist wird noch am Tatort von der Polizei erschossen. Die Mutter erzählt. Sie kann nicht begreifen. Das Grauen ist nicht fassbar für sie, aber gleichzeitig geht es um ihren Sohn, ihr einziges Kind. Sie erzählt von ihrem Leben als alleinerziehende Mutter, erinnert sich an die Geburt, die Kindheit und Jugend, die Talente und Eigenheiten ihres toten Sohnes. Sie vergegenwärtigt sich ihre Beziehung zueinander, lässt ihre Liebe, ihr Unverständnis, ihre Fassungslosigkeit zu und rekonstruiert, wie der Sohn ihr langsam abhanden kam, sucht und gräbt in ihrem Gedächtnis nach möglichen Hinweisen, die sie nicht richtig gelesen haben könnte. Nein, sie will kein Verständnis, sie ist nicht auf Mitleid aus. Sie will einfach versuchen, sich über die Worte wieder neu zusammenzusetzen. Ohne seine Taten zu beschönigen und ohne sich selbst zu schonen, macht sie sich zum Spiegel unserer Gesellschaft.

Gas

Plädoyer einer verurteilten Mutter von Tom Lanoye


Die Vorstellungen beginnen jeweils um
20 Uhr. Zwischen 18.45 Uhr und 19.30 Uhr fährt im Pendelverkehr ein kostenloser Shuttle-Service vom Bahnhof Nierstein.
Wenn Sie mit dem Auto kommen, ist der Weg zur Veranstaltungsstätte ausgeschildert.


Rhein-Selz-Park
Online Tickets

TERMINE
19.08.2017, 20.08.2017, 21.08.2017, 22.08.2017, 23.08.2017

In Kooperation mit

BESETZUNG

Inszenierung: Daniel Foerster
Ausstattung: Mariam Haas, Lydia Huller
Dramaturgie: Malin Nagel

Mit: Andrea Quirbach

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Hamlet

William Shakespeare (1602)

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Einblick: La clemenza di Tito

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

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Unendliche Nacht (UA)

Tanzstück von Alessandra Corti



Staatstheater
Mainz