Ana Cuéllar Velasco, Regisseurin aus Mallorca, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie Klarinette an der Musikene (Hochschule für Musik im Baskenland). Ihre künstlerische Handschrift entwickelte sie im engen Austausch mit prägenden Persönlichkeiten der internationalen Opernszene, darunter Calixto Bieito, Claus Guth, Robert Wilson, Dmitri Tcherniakov, Marta Pazos und Katharina Wagner. Ihre Arbeit führte sie an renommierte Häuser wie die Staatsoper Hamburg, das Teatro di San Carlo in Neapel, die Opéra Bastille Paris, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Gran Teatre del Liceu Barcelona sowie zu den Tiroler Festspielen Erl.
Seit 2021 arbeitet Ana Cuéllar Velasco als freischaffende Regisseurin. Zu ihren Inszenierungen zählen die Uraufführung der Kammeroper Unser Vater / Vater unser in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, La gazza ladra am Theater Bielefeld, La serva padrona am Teatre Principal Palma sowie an der Nationaloper Zagreb und das Musiktheaterprojekt Bésame mucho an der Neuköllner Oper Berlin.
Ihre Arbeiten werden von der Presse regelmäßig für ihre intelligente, zeitgenössische Lesart klassischer Stoffe, eine ausgefeilte und detailreiche Personenregie sowie für ihr präzises Timing und ihre dramaturgische Spannungsführung hervorgehoben.
Von 2021 bis 2022 war sie Stipendiatin der Young Women Opera Makers Residency der Académie du Festival d’Aix-en-Provence, wo Katie Mitchell ihre Mentorin war. Beim internationalen Musiktheaterwettbewerb Ring Award 2025 wurde sie gemeinsam mit ihrem Team als Semifinale-Reserveteam ausgezeichnet.