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von Mary Finsterer (2022)
Widrigste Bedingungen prägen die Landmasse, die den Südpol umgibt: Bei bis zu -90 °C fegen heftige Stürme über die unwirtlichen Eiswüsten. Dennoch hat sich tierisches und pflanzliches Leben auf Antarktika angesiedelt – nur der Mensch hat den siebten Kontinent nie erobern können. Umso mehr regt das Unbezwingbare die menschliche Neugier an, denn die stellenweise mehrere Kilometer dicke Eisschicht ist nicht nur imposant, sie ist auch ein gigantischer Informationsspeicher. Und da der Klimawandel auch vor dem vermeintlich ewigen Eis nicht haltmacht, gibt die „Bibliothek der verborgenen Mysterien“ (Mary Finsterer) so manches Geheimnis allmählich preis. Das erlebt auch eine Gruppe Forschungsreisender, die in Mary Finsterers Kammeroper den südlichsten Kontinent erkundet und im Eis eine gleichermaßen grausige wie faszinierende Entdeckung macht …
Mary Finsterer verwebt Elemente der zeitgenössischen Musik mit Satztechniken aus dem Mittelalter und der Renaissance in einer Musiksprache, die genauso vielschichtig kristallin
schimmert wie das bedrohte Eis des Südpols: „In einer Zeit, in der der von Menschen gemachte Klimawandel alle Zentren (politisch, kulturell, wissenschaftlich) destabilisiert, wird die Antarktis zur Bühne für ein Drama der Zukunft.“
von Mary Finsterer (2022)
Musikalische Leitung: Lea Ray
Dramaturgie: Sonja Westerbeck
Musical von Georg Kreisler
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