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von Henrik Ibsen (1867)
Peer Gynt weiß sicher, dass verlorenes Glück faustdick zurückkehrt: Aus bäuerlichen Verhältnissen zieht er in die Welt und tauscht den tristen Alltag gegen das große Abenteuer. Ob auf einem Bock reitend, bei den Trollen oder unterwegs von Norwegens Fjorden zum Hudson und nach Marokko, ihm ist kein Weg zu weit, keine Lügengeschichte zu wild und kein Opfer zu groß. Kaiser will er werden oder wenigstens steinreich, Liebe will er finden oder wenigstens sich selbst. So türmt er Gold auf Geld, beerdigt jeden Skrupel in der Wüste und steht nach jahrelangem Raubzug durch die Wirklichkeit doch ohne alles da. Am Ende feilscht er noch mit dem Tod um bessere Behandlung, ahnend, dass Peer und Peer und wieder Peer wohl viele Hüllen hat, dass aber unter allen diesen Hüllen kein Kern sein könnte.
Regisseurin Friederike Heller, die am Staatstheater Mainz bereits Für immer die Alpen von Benjamin Quaderer und Johann Holtrop von Rainald Goetz auf die Bühne gebracht hat, beschäftigt sich in Peer Gynt erneut mit einer Figur, die ihre Identität durch Geschichten und Hochstapeleien zu ungeahnten Triumphen treibt und zugleich im Moment des größten Erfolges von der eigenen inneren Leere eingeholt wird.
von Henrik Ibsen (1867)
Inszenierung: Friederike Heller
Ausstattung: Sabine Kohlstedt
Dramaturgie: Katrin Schmitz
Musical von Georg Kreisler
nach Johann Wolfgang von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers (1774)
von Nino Haratischwili (2014)
nach E.T.A. Hoffmann (1822)