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von Mark Reisig
Beinahe alle haben eine geheime Bucket list mit Wünschen, Plänen und Ereignissen, die sie noch umsetzen und erleben möchten, bevor es mit dem eigenen Leben zu Ende geht. Sie reicht von Organisatorischem, das noch erledigt sein will, über lange aufgeschobene Reisen und Erlebnisse bis hin zu Gesprächen, die noch geführt, und Fragen, die noch gestellt werden müssen. Viel seltener hingegen ist der Wunsch, kurz vor dem Ende noch etwas ganz Unerwartetes zu beginnen, eine neue Freundschaft zum Beispiel.
Der Regisseur Mark Reisig inszeniert nach Planet B, Indien und Shakespeare in Love nun mit Ensemblemitglied Benjamin Kaygun sein vermutlich persönlichstes Stück, das zunächst in der Mainz Residenz entwickelt wurde: Ausgehend von seiner Freundschaft zu
einem unheilbar an ALS erkrankten Menschen, erzählt er mit feinem Humor von den großen Themen unseres Seins, von Leben, Sterben und Tod. Wie verändert sich eine Freundschaft, wenn ihre Tage gezählt sind? Wie kann man auf Augenhöhe mitfühlen, helfen und Gemeinschaft erleben? Und was passiert, wenn dabei der Wunsch nach
Leben ganz zentral wird oder ins Wanken gerät?
von Mark Reisig
Das Theater öffnet 30 Minuten vor der Vorstellung.
Es gibt eine kleine U17-Minibar mit Getränken.
Inszenierung: Mark Reisig
Ausstattung: Miriam Busch
Video: Zachary Chant
Dramaturgie: Katrin Schmitz
Musical von Georg Kreisler
von William Schwenck Gilbert und Arthur Sullivan (1879)
von Carlo Goldoni (1746)
nach Johann Wolfgang von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers (1774)