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von Frédérick Gravel
Als einen Aufruf zur Unschuld betitelt Frédérick Gravel seine neue Kreation, die er gemeinsam mit tanzmainz entwickeln wird. Der Underground-Star aus Montréal hat mit dem Ensemble bereits mit History is Mostly Made of Flesh gezeigt, wie mitreißend er gesellschaftliche Fragestellungen in kraftvollen Tanz der Zeit übersetzen kann.
Er schreibt dazu: „Unsere gesellschaftlichen Systeme scheinen unergründlich, sind tief verankert in fast undurchschaubaren Strukturen von komplexen Regeln, Gewohnheiten und Konditionierungen. Wer bewegt uns eigentlich? Und wovon lassen wir uns bewegen?“ Immer weniger scheinen wir in der Lage zu sein, unsere Welt noch selbst beurteilen zu können. Kann es uns gelingen, eine gewisse Autonomie zurückzuerlangen?
So viele Stimmen und Meinungen umgeben uns. Hören wir das Richtige heraus? Daran zweifelt man immer mehr und fast zwangsläufig empfinden Menschen Mitschuld am Zustand der Welt. Entsprechend groß ist unser Verlangen nach Unschuld – einem Begriff, der weniger einen realen ursprünglichen Zustand bezeichnet als vielmehr eine Projektion unserer Sehnsucht nach Überschaubarkeit und Entlastung. Und hier sollen Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten ins Spiel kommen. Sein Werk erinnert uns daran, dass alles Zyklen unterworfen ist. Zustände müssen nicht für immer andauern. Nach dieser Jahreszeit wird es eine nächste geben…
von Frédérick Gravel
Choreografie und Lichtdesign: Frédérick Gravel
von Anna Seghers (1942)
von Marco da Silva Ferreira
von Nora Monsecour
Giuseppe Verdi (1893)