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von Roni Haver & Guy Weizman
Wir leben in einer Zeit voller Widersprüche. Nie zuvor haben so viele Menschen so lange gelebt, hatten Zugang zu Wissen, Ressourcen und Technologie. Und doch sind Einsamkeit, Erschöpfung und Entfremdung weit verbreitet. Die Ideale, die einst Freiheit, Fortschritt und Sinn versprachen, erscheinen zunehmend fragil. Demokratie und Liberalismus prägen nach wie vor unsere Gesellschaften, aber ihr Versprechen ist nicht mehr selbstverständlich.
Morning Song geht von dieser Spannung aus. Anstelle von Lösungen und Antworten stellt es eine einfache, vielleicht naive Frage: Was würde es bedeuten, sich einen Neuanfang, eine neue Zukunft, ein neues Lied vorzustellen?
Die große Kreation mit 20 Tänzer*innen verweilt in dem fragilen Moment zwischen Nacht und Tag. Wenn noch keine Klarheit herrscht, aber Möglichkeiten vorhanden sind. Das Ensemble bewegt sich durch Zustände der Verletzlichkeit, Hoffnung und Wachsamkeit – auf der Suche nach einem gemeinsamen Rhythmus und einer geteilten Vision.
Roni Haver und Guy Weizman sind stilprägende Partner*innen für tanzmainz. Gemeinsam mit ihnen entstanden bereits My private Odyssey (2014), 4 (2015), Small Places im Kloster Eberbach (2018), Freiheit (2019) und Nostalgia (2023).
von Roni Haver & Guy Weizman
Choreografie: Roni Haver & Guy Weizman
Bühne: Ascon de Nijs
Kostüme: Joris Suk
Lichtdesign: Maarten van Rossem
von Marco da Silva Ferreira
von Missy Mazzoli (2016)
nach E.T.A. Hoffmann (1822)
von Anna Seghers (1942)