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3. Sinfoniekonzert

Um den aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen im Orchesterbetrieb zu entsprechen, haben wir Teile des ursprünglich für das 3. Sinfoniekonzert geplanten Programmes durch eine spannende Alternative ersetzt:
Anstatt der Ouvertüre zu The School for Scandal von Samuel Barber und John Adams‘ Absolute Jest für Streichquartett und Orchester hören Sie am 13. und 14.11. Ludwig van Beethovens Ouvertüre Zur Namensfeier und Bohuslav Martinůs Konzert für Streichquartett und Orchester. Unverändert auf dem Programm bleibt die 1. Sinfonie von Johannes Brahms.
Gastdirigent Rasmus Baumann, die Solist*innen des Quatuor Diotima und das Philharmonische Staatsorchester Mainz freuen sich auf das 3. Sinfoniekonzert im Großen Haus.


Ludwig van Beethoven
Ouvertüre Zur Namensfeier C-Dur op. 115

Bohuslav Martinů
Konzert für Streichquartett und Orchester

Johannes Brahms
1. Sinfonie c-Moll op. 68

Der bekannteste Jubilar des Jahres 2020 eröffnet das 3. Sinfoniekonzert: Ludwig van Beethoven. Seine Ouvertüre Zur Namensfeier C-Dur op. 115 schrieb er 1814/15 zum Namenstag unsers Kaisers, nämlich Franz 1. von Österreich. Obwohl diese Ouvertüre nicht zu seinen prominentesten Werken gehört, kommen einem immer wieder Themen und Motive bekannt vor. Während der Komposition arbeitete Beethoven auch an einer geplanten Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“. Und einiges musikalisches Material daraus wanderte auch in diese Ouvertüre.
Bohuslav Martinů, 1890 in Böhmen geboren, gehört zu den bedeutendsten tschechischen Komponisten. Als er 1931 sein Konzert für Streichquartett und Orchester komponierte, lebte er in Paris, bevor er 1940 vor dem Einmarsch der Nationalsozialisten in die USA floh und dort Komposition lehrte. Neben den Einflüssen durch Honegger, Milhaud und Strawinskys ist Martinůs Musik besonders geprägt durch die Verbundenheit mit der traditionellen Tonsprache seiner tschechischen Landsleute Dvořák und Smetana. Doch seinem Konzert für Streichquartett und Orchester, das Martinů selbst als concerto grosso bezeichnet, merkt man deutlich die Inspiration von Haydn und Händel, von Barock und Klassik an.
Mit seinen Sinfonien definierte Beethoven einen Höhepunkt in der Geschichte der Gattung, der nachfolgenden Komponisten als schwer zu überwindender Prüfstein galt. Johannes Brahms soll gesagt haben: „Ich werde nie eine Sinfonie komponieren! Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört.“ Tatsächlich bedurfte es von den Skizzen bis zur Fertigstellung Brahms’ erster Sinfonie 14 Jahre. Dann aber gelang es ihm, den Riesen Beethoven mit seiner 1. Sinfonie hinter sich zu lassen. Zum Glück, denn bis heute gehört die „1. Brahms“ zu den populärsten Werken der romantischen Orchestermusik.

3. Sinfoniekonzert

Konzerteinführung Auftakt jeweils um 19 Uhr im Saal.
Bitte nehmen Sie direkt Ihren Platz im Saal ein. (Freie Setzungen im Parkett sind in der aktuellen Lage leider nicht möglich.)


Großes Haus
Online Tickets

TERMINE
13.11.2020, 14.11.2020
BESETZUNG

Solisten: Quatuor Diotima
Dirigent: Rasmus Baumann
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

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3. Sinfoniekonzert 20:00
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3. Sinfoniekonzert 20:00
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No. 50 (The Garden)

Halbszenisches Konzert von Richard Ayres (2018)

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Pimpinone oder Die ungleiche Heirat

von Georg Philipp Telemann (1725)



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