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The Cold Trip – Eine Winterreise

Hörtheater mit Werken von Franz Schubert und Bernhard Lang

„Die Komposition ist brachial, laut, treibend – und fängt doch Schubert´sche Stimmungen ein: Man glaubt, einem geordneten Gang in den Wahnsinn beizuwohnen.“ (AZ)

„Alle Sänger überzeugen, Maren Schwier setzt Glanzlichter. Rausch und Absturz sind nah beieinander, die blauen Scheinwerfer erlöschen – „Der Leiermann“ wirkt in dämmriger Beleuchtung erschütternd. Eine wahrhaft unheimliche Flut von Eindrücken.“ (AZ)


Das Eis knarzt unter den Füßen, der Atem steigt als weißer Nebel in die Luft, Blicke irren umher und verharren im warmen Licht der Schaufenster. Menschen in Mänteln und mit Hüten auf dem Kopf schieben sich aneinander vorbei, jeder scheint geschäftig sein eigenes Ziel zu verfolgen und die anderen nicht wahrzunehmen. Wie einsame Irrlichter mäandern die Menschen zwischen den Häuserschluchten aus Beton umher, gemeinsam und doch einsam. Eine wachsende soziale Kälte breitet sich aus, greift in unser Innerstes und lässt uns frösteln.
Einsamkeit, Sehnsucht und Verzweiflung haben über die Jahrhunderte nichts an ihrer Relevanz für uns Menschen verloren hat. So wirken die Zeilen, „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh' ich wieder aus“ ganz und gar nicht antiquiert, sondern aktuell und bewegen uns nach wie vor. Sie sind der Beginn des Liederzyklus Winterreise op. 89 von Franz Schubert nach Texten von Wilhelm Müller – eine Reise, bei der einem kalt ums Herz werden kann, denn durch Musik und Text tun sich tiefe seelische Abgründe auf. Der Komponist Bernhard Lang hat diesen wohl berühmtesten Liederzyklus der Geschichte ins Heute übersetzt, stilistisch vielfältig und mit englischen Texten. Mittels Loops und Sampling überschreibt er die Schubert-Lieder und dringt dabei immer tiefer in eine irreale Dimension vor. Das Resultat: fesselnd und auf eigentümliche Weise ergreifend.
Beide Werke sind die Grundlage einer Inszenierung, bei der sich Publikum und Künstler*innen auf eine irrlichternde Winterreise durch und um das Staatstheater begeben. In dieses Hörtheater ist neben Sänger*innen des Ensembles und Orchestermitgliedern auch das Mainzer Geräuschensemble eingebunden, das die Elektronik und Klavierklänge um eigens entwickelte Klangatmosphären erweitert.

The Cold Trip – Eine Winterreise

Hörtheater mit Werken von Franz Schubert und Bernhard Lang


In deutscher und englischer Sprache

Während des Abends bewegt sich das Publikum gemeinsam mit den Künstler*innen vom Orchestersaal über den Tritonplatz bis in die Filiale. Für einen barrierefreien Weg sprechen Sie bitte unser Vorderhauspersonal an.


Aufführungsdauer 1 Stunde 15 Minuten


Trailer


Start im Orchestersaal
Online Tickets

TERMINE
11.01.2020 → Premiere, 29.02.2020
BESETZUNG

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth
Inszenierung: Anselm Dalferth
Ausstattung: Lisa Maline Busse
Licht: Matthias Fröhlich
Dramaturgie: Christin Hagemann
Leitung Geräuschensemble: Johannes Gaudet und Anselm Dalferth

Mit: Maren Schwier, Steven Ebel und Harald Hieronymus Hein
Violine: Mihail Katev / Julia Ungureanu
Cello: Judith Falzerano
Klavier: Samuel Hogarth

Mainzer Geräuschensemble

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Werkstattkonzert mit Fazıl Say

Mainzer Komponistenportrait - Fazıl Say

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