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Extra Time (UA)

„Eine beeindruckende Show.“ (AZ)

„Mit Extra Time hat der französische Choreograf Pierre Rigal bewiesen, dass in jeder Krise auch die Chance steckt, sie mit Kreativität und Optimismus zu bewältigen.“ (AZ)

„Ein Stück, dass die Einhaltung der Corona-bedingten Hygienemaßnahmen ermöglicht und sie gleichzeitig auf humorvolle, tänzerisch außerordentlich anspruchsvolle Weise widerspiegelt. Und ihm gelingt, was sich die Theaterbesucher erhoffen: Für 65 amüsante, bezaubernde und mitreißende Minuten können die Menschen im Saal das allgegenwärtige Coronavirus vergessen und sich ganz auf die geschenkte „Extra Time“ einlassen.“ (AZ)

„Knallbunt, dynamisch, locker, trotzdem irgendwie mit einem ernsten Hintergrund.“ (FAZ)

„Das ist nicht einfach nur ein Tanzstück über Corona oder eine Bewältigung des verordneten Nichtstuns geworden. Extra Time arbeitet mit den aus diesem Material herauspräparierten Formen und sortiert sie im Großen Haus des Staatstheaters, auf herauf- und herabfahrenden Bühnenteilen, als abstrakte Arrangements, immer wieder neu. Das ist, zusammen mit dem Soundtrack, den der Musiker Gwen Drapeau geschaffen hat, eine unterhaltsame gute Stunde.“ (FAZ)

„Extra Time, ein feines Tanzstückchen, das in eine abstandhaltende Geometrie abgezirkelte, aber auch die zutiefst menschlich-fahrigen Bewegungen von neun Akteuren setzt.“ (FR)

Pierre Rigal kennt sich in der Mainzer Neustadt schon richtig gut aus. Ein Umstand, den der bekannte Choreograf aus Toulouse Anfang Februar, als er zum Auftakt seiner tanzmainz-Kreation Welcome Everybody anreiste, wohl nicht unbedingt erwartet hätte. Aber als Mitte März angesichts der Coronakrise seine Probenarbeiten kurz vor der Premiere unterbrochen werden mussten, blieb Pierre Rigal angesichts der unübersichtlichen Lage einfach in Mainz - in der Hoffnung, seine Uraufführung für das Große Haus doch noch kurzfristig fertigstellen zu können. Derweil hielten sich die Tänzer* innen im Home Office mit Online-Trainings fit; jede* r für sich und so gut es eben ging, in der Küche, auf dem Flur oder dem Balkon. Entsprechend froh waren die Ensemblemitglieder, als sie im Mai erst einzeln und dann in kleinen Gruppen unter Wahrung strenger Hygieneregeln in den Tanzsaal zurückkehren konnten. Allerdings war an die Wiederaufnahme der Proben zu Welcome Everybody immer noch nicht zu denken, denn die aktuelle Empfehlung für den Tanz lautet: Abstand zwischen zwei Tänzer*innen sechs Meter!? Und so wurde die Idee geboren, mit dieser für den Tanz sehr radikalen Vorgabe spielerisch umzugehen und sie zur Grundlage einer neuen Produktion zu machen. Pierre Rigal, der ja immer noch in seiner Gästewohnung am Gartenfeldplatz ausharrte, war sofort Feuer und Flamme.

Seit 11. Mai entstand unter seiner Leitung nun Extra Time, auf Deutsch „Nachspielzeit“ oder „Besondere Zeit“. Die Grundlage dieser Uraufführung bilden vier Soli, ein Duett und ein Trio, die die individuellen Fähigkeiten der tanzmainz-Tänzer* innen besonders hervorheben. Ausgehend von Alltagssituationen – zum Beispiel dem Versuch, sich nicht, wie statistisch belegt, 80 Mal am Tag ins Gesicht zu fassen, entwickelt Rigal mit viel Finesse und Humor seine Choreografie. Was sich klein anhört, ist für die Tänzerinnen eine große Herausforderung. Pierre Rigal schafft für sie intime, aber anspruchsvolle Universen, in der die Relationen von Zeit und Raum ganz neu definiert werden. Dieses Gefühl ist gut nachvollziehbar für ein Publikum von maximal 250 Menschen in einem vollbesetzten Großen Haus, das eigentlich für 940 gedacht ist und deren letzter Theaterbesuch gefühlsmäßig vielleicht eine Ewigkeit her ist. Schön und ein bisschen unwirklich. *Extra Time ist bestimmt kein Coronastück. Aber man kann nicht leugnen, dass es das Kind einer verrückten Zeit ist.

Extra Time (UA)

Teaser
Trailer


Großes Haus
Online Tickets

TERMINE
30.08.2020, 3.09.2020, 6.09.2020, 7.09.2020, 8.09.2020
BESETZUNG

Choreografie: Pierre Rigal
Musik: Gwen Drapeau
Ausstattung: Ronja Bendel, Irina Kraft
Licht: Peter Meier
Dramaturgische Mitarbeit: Melanie Chartreux


Mit Daria Hlinkina, Bojana Mitrović, Nora Monsecour, Amber Pansters,Marija Slavec, Milena Wiese, Zachary Chant, Finn Lakeberg, Cornelius Mickel

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Cantabile

Musik von der Klassik bis in die Gegenwart

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Die bitteren Tränen der Petra von Kant

von Rainer Werner Fassbinder (1971)

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The Cell (UA)

von Po-Cheng Tsai



Staatstheater
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