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Jumpcore / Swish

Paweł Sakowicz (PL) / Tereza Hradilková, Filip Míšek and coll. (CZ)

Jumpcore (40')
Deutsche Erstaufführung

Springen, das könnte die Überschrift über die ersten beiden Produktionen des diesjährigen tanzmainz festivals UPDATE sein. Aber so verwandt Paweł Sakowicz Jumpcore und Tereza Hadilkovás Swish auf den ersten Blick auch zu sein scheinen, so grundverschieden sind sie doch.
Paweł Sakowicz, Absolvent der London Contemporary Dance School, ist eines der bekanntesten Gesichter der jungen polnischen Tanzwelt. Vage angelehnt an die mysteriösen Todesumstände des 1964 verstorbenen New Yorker Tänzers und Andy-Warhol-Schauspielers Fred Herko (der der Überlieferung nach vor Partygästen tanzte und dann angeblich im Übermut aus dem Fenster sprang) erforscht Paweł die oft unterschätzte Technik des Springens. Gekleidet in Sneakers, Shorts und einen Umhang scheint er sich wie ein Boxer auf die nächste Runde vorzubereiten. Indem er scheinbar sorglos über die Bühne fegt, dekonstruiert er zugleich zahlreiche Tanztraditionen wie Ballett, Rave oder Volkstanz. Dabei spielt er mit den Erwartungen des Publikums und schwankt zwischen Scherz und Virtuosität. „Mit feiner Ironie zollt er dem ständigen Springen zunehmend Tribut. Ob nun vom Beat begleitet oder in Stille gehüllt, erinnert uns Sakowicz an die Freude, die wir empfinden, wenn wir die Schwerkraft überwinden. Während seine Erschöpfung immer offensichtlicher wird, wird uns klar, dass dieser Springer niemals aufgeben wird“. (Tereza Fazan, Springback Magazine)

Swish (40')

Ein Kinderspiel. Oder doch nicht? Als Tereza Hradilková an ihrem Tanzfilm Beating arbeitete, war sie fasziniert von der Leichtigkeit der Boxer beim Seilspringen und entwickelte aus dieser Inspiration eine Tanzperformance von höchstem körperlichem Anspruch, in der sie an ihre eigenen Grenzen als Tänzerin geht. Während sie scheinbar federleicht, virtuos und lange ohne erkennbare Anstrengung seilspringt, übersetzt sich die Metapher: Wie weit geht diese Frau, der wir da zusehen, in ihrer Selbstoptimierung? Was treibt sie, welcher Leistungszwang lässt sie das Seil immer schneller schlagen – einem Hamsterrad gleich, aus dem es kein Entrinnen gibt?
Swish kommt uns nahe. Denn diesem beeindruckenden, scheinbar so simplen Tanzstück gelingt das Kunststück, zugleich die Schönheit der Bewegung
zu feiern und auf sehr persönliche Weise von der Gratwanderung zwischen Ambitionen und Überforderung zu erzählen, die wir in unserer Hochleistungsgesellschaft alle kennen.
Tereza Hradilková ist eines der Aushängeschilder der starken, experimentierfreudigen Tanzszene in der Tschechischen Republik. Sie studierte zeitgenössischen Tanz am Duncan Centre Konservatorium in Prag und an der Theaterhochschule Amsterdam. Bereits mit ihrem ersten Duett wurde sie zum bedeutendsten europäischen Nachwuchsfestival Aerowaves Spring Forward eingeladen. Mit anderen Künstler*innen gründete sie das Projekthaus Truhlárna, in dem auch Swish entstand, das bereits zahlreiche Einladungen aus dem In- und Ausland erhielt.

Jumpcore / Swish

Paweł Sakowicz (PL) / Tereza Hradilková, Filip Míšek and coll. (CZ)


U17
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TERMINE
13.03.2020
BESETZUNG

Jumpcore
Choreografie und Performance: Paweł Sakowicz
Dramaturgie: Mateusz Szymanówka
Musik: Indecorum
Kostüme: Doom 3k
Produktion: MAAT Festival, Scena Tańca Studio, Zachęta – National Gallery of Art


Swish
Konzept, Choreografie und Performer: Tereza Hradilková
Dramaturgie und Kollaboration: Biljana Golubović
Live-Musik: Filip Míšek
Lichtdesign: Pavel Kotlík
Sound: Michal Sýkora
Kostüme: Marjetka Kürner Kalous
Beratung: Lukáš Jiřička
Produzent: Jakub Hradilek
Produktion: Veronika Hladká
Koproduktion: Tanec Praha / PONEC – dance venue, Studio Truhlárna
Unterstützt von: Ministry of Culture of the Czech Republic, NADACE ŽIVOT UMĚLCE

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