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Und morgen streiken die Wale (UA)

Klassenzimmerstück von Thomas Arzt

„Wenn ich still bin, und das Meer plätschert sanft. Dann hör ich ihn noch. Den Wal. Hab ihn Moby genannt. Mein kleiner Moby Dick.“

Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer in dem Küstenort: Eine Gruppe junger Pottwale ist in der Bucht gestrandet. Auch die 16-jährige Mel eilt mitten in der Nacht zum Ort des Geschehens und spürt eine unermessliche Wut in sich aufsteigen: Wer ist schuld an diesem Unglück? Die Natur? Der Mensch? Die Einsatzkräfte schicken sie weg. Man kann nichts mehr machen, sagen sie. Doch Mel ist sich sicher: Sie hat neun Wale gezählt, obwohl von zehn Tieren die Rede war. Einer ist noch in der Bucht und sucht den Weg ins offene Meer. Kurzentschlossen macht sie sich auf die Suche nach ihm und nennt ihn Moby Dick. Mel berichtet rückblickend von ihrem Abenteuer und fragt: Was ist persönliches Engagement, was politischer Aktivismus? Sie ist überzeugt, dass wir uns alle viel zu lange damit abgefunden haben, als Einzelne nichts tun zu können. Wie fühlt es sich an, wenn man mitten in der Nacht allein auf dem Meer treibt und einen Wal sucht?

Der preisgekrönte österreichische Dramatiker Thomas Arzt schrieb im Rahmen des Schülerwettbewerbes push analog zum Wettbewerbsmotto Make a change ein Stück, das sich mit einer jungen Frau auseinandersetzt, die dazu bereit ist, für ihre Ideale und Überzeugungen auch rechtliche Grenzen zu überschreiten. Arzt studierte Drehbuch sowie Theaterwissenschaften in München und Wien und entwarf 2008 sein erstes Theaterstück Grillenparz am Schauspielhaus Wien. 2012 erhielt er für sein zweites Stück Alpenvorland den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Im Sommer letzten Jahres legte Arzt seinen Debütroman Die Gegenstimme vor.

Foto: Isabelle Girard de Soucanton

Und morgen streiken die Wale (UA)

Klassenzimmerstück von Thomas Arzt

ab 15 Jahren

Pfalztheater Kaiserslautern

Dauer: ca. 55 Minuten


Glashaus
BESETZUNG

Inszenierung, Ausstattung: Michael Kamp

Mit: Jelena Kunz

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