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Stephan Bootz
Oper

Der in Mainz geborene Bass Stephan Bootz studierte an der renommierten Hochschule für Musik "Hanns Eisler“ in Berlin bei Ks. Prof. Wolfgang Hellmich und Prof. Thomas Quasthoff. Er besuchte Meisterkurse von Horst Günther und Francisco Araiza und arbeitet nunmehr seit vielen Jahren mit Karsten Mewes zusammen.

Schon während seines Gesangsstudiums gehörte er 2005/06 dem Internationalen Opernstudio in Zürich an. Sein Weg führte ihn von 2009 bis 2012 als Ensemblemitglied ans Stadttheater Gießen, wo er als Figaro (Le nozze di Figaro), Sarastro (Die Zauberflöte), Colline (La Bohème), Polypheme (Acis and Galatea) sowie als Tierbändiger und Athlet (Lulu) auf der Bühne stand. In der Spielzeit 2012/2013 wechselte er ans Staatstheater Darmstadt und trat dort als Padre Guardiano (Die Macht des Schicksals), Fasolt (Das Rheingold), Conte Rodolfo (La Sonnambula) sowie als diabolischer Baron Lefuet in Xavier Naidoos Musical Timm Thaler in Erscheinung.

Seit 2014 ist Bootz festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo er Partien wie Oroveso (Norma) oder die Rolle des Richters in der gefeierten deutschen Erstaufführung Perelà übernahm. Im Frühjahr 2016 debütierte er mit großem Erfolg als König Marke und Ramphis am Landestheater Niederbayern. Zu seinem Konzertrepertoire gehört neben den großen Oratorien Bachs, die Basspartie in Beethovens Neunter Sinfonie, Mendelssohns Elias und Verdis Requiem.

Neben zahlreichen Konzerten wird Stephan Bootz in der kommenden Spielzeit wieder als Peter Quince (Midsummernightsdream) und Oroveso (Norma) in Mainz zu sehen sein. Außerdem singt er in den Neuproduktionen von La Cage aux folles, Comedian Harmonists, La clemenza di Tito und Don Carlo.

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