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Ton an Ton aus

Westwall (UA)

Projekt von Regine Dura und Hans Werner Kroesinger

Der Westwall ist das größte Flächendenkmal, das von der NS-Diktatur übriggeblieben ist. Er zieht sich von der Schweiz an der Grenze entlang bis zu den Niederlanden. 630 Kilometer. 18.000 Bunker, Panzersperren und Gräben prägen noch heute die Landschaft. Ortschaften wurden durch ihn zerschnitten und zerstört. Bis zu 500.000 Menschen haben an ihm gearbeitet, viele nicht freiwillig. Eine Befestigungsanlage, die von der Propaganda zu einer Verteidigungslinie deklariert wurde, aber in Wahrheit immer ein Instrument des Krieges war und zur Verlängerung des Leides beigetragen hat. Was können uns diese monumentalen Hinterlassenschaften heute noch erzählen? Wie kann aus diesem Beton ein Mahnmal werden, dass uns immer wieder vor Augen führt, dass solch ein Wahnsinn nicht wieder passiert darf?

Die beiden Theatermacher*innen Regine Dura und Hans Werner Kroesinger haben sich zusammen mit dem Ensemble auf Spurensuche begeben. Beide sind ausgewiesene Spezialisten des Dokumentartheaters. Neben Projekten u.a. über Ruanda, Dafur oder Frontex, haben sie sich immer wieder auch mit der deutschen Geschichte auseinandergesetzt. Mit ihrer Produktion Stolpersteine wurden sie 2016 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für die Auseinandersetzung mit dem Westwall haben sie Interviews geführt, sich durch Archive gegraben und alle ihnen zugänglichen Quellen durchforstet. Aus diesen Originalzeugnissen von Zeitzeugen, Gerichtsakten und Propagandamaterial entwerfen sie einen Abend, der versucht uns die Schicksale, die mit dem Westwall zusammenhingen, gegenwärtig zu machen und auch zu zeigen, wie weit der Westwall auch nach dem Dritten Reich noch Einfluss auf die Ortschaften hatte.

Westwall (UA)

Projekt von Regine Dura und Hans Werner Kroesinger


Aktuell keine Vorstellungstermine. Wiederaufnahme in der Spielzeit 2023/24.
Kein Nacheinlass möglich.
Aufführungsdauer: 1 Stunde 30 Minuten (keine Pause)

Trailer


U17


Fotos (c) Andreas Etter

BESETZUNG

Konzept und Text: Regine Dura
Inszenierung: Hans-Werner Kroesinger, Regine Dura
Ausstattung: Ronja Bendel, Viktoria Schrott
Musik und Sounddesign: Tim Schmutzler
Video: Florian Kuster
Licht: David Neumann
Dramaturgie: Jörg Vorhaben


mit Vincent Doddema, Monika Dortschy, Leandra Enders, Armin Dillenberger

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Der Menschenfeind

von Jean-Baptiste Molière (1666) Übersetzung von Jürgen Gosch und Wolfgang Wiens (1983)

Trailer Park (UA)

von Moritz Ostruschnjak

Freedom

von Club Guy&Roni, Slagwerk Den Haag und Mohamedou Ould Slahi



Staatstheater
Mainz